Corona-Infos

Informationen und Unterstützung für Unternehmen in der Corona-Krise

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung der SARS-CoV-2-Infektionen möchten wir Sie tagesaktuell über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Unternehmen informieren.

Unsere erste Priorität ist es, die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter zu schützen. Wir haben unser Büro wieder geöffent und möchten Sie bitten die Hygienevorschriften einzuhalten: Maskenpflicht auf den Fluren und im Treppenhaus, Hände waschen oder desinfizieren und bitte warten Sie im Eingangsbereich, wir holen Sie ab. Wir bitten um Ihr Verständnis. 

Für Unternehmer/innen haben wir eine eine Hotline unter 0 151 / 11 45 39 07 in der Zeit von 9-15 Uhr eingerichtet. Ihre Anfragen oder Anliegen können Sie uns gern auch per Mail senden an beratung@remove-this.wito-gmbh.de.

Neues Konjunkturpaket der Bundesregierung: Steuerhilfen am 29.6.2020 beschlossen

Der Bundestag hat wichtige Teile des Konjunkturpakets beschlossen, das Konsum und Wirtschaft in der Corona-Krise wieder ankurbeln soll. Auch der Bundesrat hat am 29. Juni 2020 zahlreichen Steuererleichterungen im 2. Corona-Steuerhilfspaket zugestimmt, es trat somit am 1. Juli 2020 in Kraft.

Befristete Mehrwertsteuersenkung

Um möglichst rasch den Konsum und damit die Binnenwirtschaft anzukurbeln, wird die Mehrwertsteuer ab 1. Juli 2020 für sechs Monate gesenkt: von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent für viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Die reduzierten Sätze gelten bis zum 31. Dezember 2020.

Familienbonus

Eltern erhalten für jedes kindergeldberechtigte Kind einen einmaligen Kinderbonus von 300 Euro. Die ersten 200 Euro sollen im September mit dem Kindergeld ausgezahlt werden, die restlichen 100 Euro im Oktober.

Entlastung für Alleinerziehende

Für die Alleinerziehenden, die während der Krise besonders stark belastet waren, steigt der Steuerfreibetrag in den Jahren 2020 und 2021 von derzeit 1.908 Euro auf 4.008 Euro jährlich.

Hilfen für Unternehmen

Unternehmen dürfen ihre Verluste besser mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnen: der steuerliche Verlustrücktrag erhöht sich für 2020 und 2021 auf fünf Millionen Euro bzw. zehn Millionen Euro bei Zusammenveranlagung. Zudem lassen sich Betriebsgüter bis Ende 2021 besser abschreiben, damit Unternehmen zeitnah investieren und Anschaffungen nicht aufschieben.

Notfall-Checkliste für Unternehmen

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater empfiehlt in seiner >> Notfall-Checkliste (pdf) mindestens die folgenden sechs Punkte im Grobkonzept zu berücksichtigen und um unternehmensspezifische Maßnahmen zu ergänzen.

1. Liquidität:
Prüfen Sie ihre finanzielle Situation vollständig und ehrlich. Streichen Sie alle nicht notwendigen Ausgaben und Investitionen. Verhandeln Sie mit Lieferanten über längere Zahlungsziele.

2. Kundenmanagement:
Gehen Sie aktiv auf Ihre Kunden zu und suchen Sie gemeinsam mit ihnen nach bestmöglichen Lösungen in der Krisensituation. Dazu kann zum Beispiel gehören, Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen nach zu verhandeln.

3. Lieferketten:
Prüfen Sie Ihre Lieferketten und suchen Sie jetzt gezielt – beispielsweise Europa statt Asien – nach Alternativen. Schulen Sie Ihr Einkaufspersonal.

4. Kapazitäten:
Analysieren Sie kritisch, ob und in welchem Umfang Sie Kapazitäten herunterfahren können. Überlegenswert: Schichten reduzieren oder 2-3-Tagewoche vorübergehend einführen.

5. Mitarbeiter:
Passen Sie Ihre Personalplanungen an und finden Sie situationsgerechte Lösungen für den Mitarbeiter-Einsatz. Die Bandbreite ist groß und reicht von Homeoffice-Regelungen über die Nutzung von Arbeitszeitkonten bis zur Kurzarbeit.

6. Kredite:
Organisieren Sie notwendigen Kredite, um den Unternehmensfortbestand zu sichern. Die Liquiditätshilfen des Bundes sollten schnell in Anspruch genommen werden. Und: Mit der Hausbank aktiv das Gespräch suchen und Factoring-Lösungen andenken.

Unser Angebot

Egal in welcher Branche Sie arbeiten und wie sich die aktuelle Situation subjektiv auf Sie auswirkt oder nicht, es gibt viele individuelle Lösungsmöglichkeiten, nicht alles lässt sich an dieser Stelle vermitteln.
Wir bieten Ihnen gerne eine individuelle Beratung an, kontaktieren Sie uns auf unserer Hotline
Tel. 0 151 / 11 45 39 07
in der Zeit von Mo-Fr 9-15 Uhr oder schreiben Sie uns eine Mail an beratung@remove-this.wito-gmbh.de und wir versuchen individuelle Lösungen für Sie zu finden.

Hotline für Bürgerinnen und Bürger

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus:
Tel.: 030 346465100, Mo–Do 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr

Infotelefon des Bundeswirtschafts-ministeriums zum Coronavirus

Infotelefon (nur wirtschaftsbezogene Fragen): Telefon: 030 18 615 6187, E-Mail: buergerdialog@bmwi.bund.de, Mo– Fr 9 bis 17 Uhr

"nachgefragt" Auswirkungen der Coronakrise

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