Zuschüsse und Förderungen

November- und Dezemberhilfe (Bund)

Die Unterstützung durch die vorübergehende Schließung einzelner Branchen im November und jetzt auch im Dezember zur Eindämmung der Corona-Pandemie trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen und wird bis zum 20. Dezember verlängert. Anträge auf Novemberhilfe können ab sofort und bis spätestens 31.01.2021 gestellt werden. Die Antragstellung und konkrete Ausgestaltung der Dezemberhilfe befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Alle maßgeblichen Informationen zum Antrag, zur Antragsberechtigung und den Fördersätzen finden Sie auf der Seite der Überbrückungshilfe.

Eine umfassende FAQ-Liste zu Themen wie Antragsberechtigung und -stellung, Höhe der Leistung, Kombination mit  anderen Hilfen und Förderprogrammen u.v.m finden Sie hier.

Eine generelle Übersicht über die verschiedenen Aspekte der Förderung sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Antragsstellung für Soloselbstständige finden Sie auf der Seite der NBank

Wichtige Hinweise in Kürze:

  • Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.
  • Die Beantragung der Novemberhilfe erfolgt elektronisch durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, wie etwa Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld, werden angerechnet.
  • Außerhausverkauf in der Gastronomie wird bis zu einer Umsatzgrenze in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
  • Vor der eigentlichen Novemberhilfe werden ab Ende November für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt.
  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Hotline für Rückfragen durch Soloselbstständige: +49 30 1200 21034
  • Hotline für Rückfragen durch Steuerberater oder sonstige prüfende Dritte: +49 30 52685087

Überbrückungshilfe III (Bund)

Die dritte Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate Januar bis Juni 2021 und schließt nahtlos an die Phase der Überbrückungshilfe II (bis Dezember 2020) an.

Die wichtigsten Informationen zur dritten Phase der Überbrückungshilfe für Sie in Kürze:

  • Antragsberechtigt sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, sofern mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllt wird:
    • Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent im November bzw. Dezember 2020 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat und kein Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe.
    • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum seit April 2020 gegenüber den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
    • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (die Eckpunkte auf der Website der Bundesregierung enthalten einige Berechnungsbeispiele).
  • Erhöhung des Förderhöchstbetrags pro Monat von bisher 50.000 Euro auf 200.000 Euro.
  • Soloselbstständige können eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsmonats in Ansatz bringen (bis zu max. 5.000 Euro).
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten anerkannt.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen und umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können weiterhin gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

>> Weitere Informationen und FAQs

Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

Unternehmen des Gaststättengewerbes können für Investitionsvorhaben, die den wirtschaftlichen Einbrüchen entgegenwirken einen nicht rückzahlbaren Zuschuss Mithilfe des Programms „Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ beantragen.

Die wichtigsten Informationen in Kürze:

  • Anträge können voraussichtlich ab dem 25.11.2020 über das Kundenportal der NBank gestellt werden.
  • Anträge können Unternehmen des Gaststättengewerbes im Sinne des §1 NGastG stellen.
  • Es muss ein durch die Corona-Pandemie bedingter Umsatzrückgang in den Monaten April 2020 bis Juni 2020 im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum vorliegen und nachgewiesen werden.
  • Die Höhe der Zuschüsse umfassen bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben bei einer maximalen Förderhöhe von 100.000 Euro.
  • Bitte beachten Sie, dass Sie erst mit Erhalt eines positiven Bewilligungsbescheides mit dem Vorhaben (Auftragserteilung) beginnen dürfen.
  • Eine Antragstellung muss spätestens bis zum 31.03.2021 erfolgen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der NBank.

Rettungspaket für den Kultur- und Medienbereich: NEUSTART KULTUR

Das milliardenschwere Rettungs- und Zukunftsprogramm >> NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

>> Hilfen für Künstler und Kreative im Überblick

Wirtschafts- und Tourismusförderung Landkreis Peine GmbH (wito gmbh) | Ilseder Hütte 10 | 31241 Ilsede | Tel.: 0 51 72 / 94 92 600 | Fax: 0 51 72 / 9492 601

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