Liquiditätshilfen

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen gestartet

Als Folgeprogramm der Corona-Soforthilfen des Landes und des Bundes ist gestern die „Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen“ gestartet, die sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb richtet, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Pandemie vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Alle Informationen zum Programm, eine Checkliste zur Antragsberechtigung sowie die Registrierung für die Steuerberater zur Einreichung der Anträge finden Sie auf der eigens für das Programm eingerichteten Informationswebsite des BMWi: ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Liquiditätsbeschaffung mit Hilfe von Bürgschaften:

Kreditprogramme der KfW mit Haftungsfreistellung

Sie können bei Ihrer Hausbank einen KfW-Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Dazu gehört der KfW Unternehmerkredit. Dieser bietet Risikoübernahmen für die durchleitenden Finanzierungspartner von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern. >> Weitere Infos 

Für Existenzgründer*innen und junge Unternehmen bis zu 5 Jahre gibt es den klassischen ERP-Gründerkredit mit Krediten bis zu 100.000 Euro. Auch dieses Instrument stellt die KfW zur Verfügung und muss über die Hausbank beantragt werden. >> Weitere Infos 

Die konkreten Hilfsangebote finden Sie unter >> www.kfw.de

Bürgschaften über die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) und

Das Land Niedersachsen hat seinen Bürgschaftsrahmen für den Zeitraum vom 13.03.2020 bis 31.12.2020 auf 3 Mrd. Euro erhöht. Die >>NBB verbürgt im Expressverfahren innerhalb weniger Tage und weitet die Möglichkeiten für Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite aus.

Anfragen für Finanzierungsvorhaben können wie gewohnt durch die Hausbank erfolgen oder über das >> Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken.

Für alle KfW-Instrumente und Bürgschaften des Landes sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner. Deshalb empfehlen wir umgehend Kontakt zu Ihrer Hausbank aufzunehmen.

Steuerliche Maßnahmen

Laut Bundesministerium für Finanzen sind folgende Maßnahmen für Steuererleichterungen geplant:

1.    Leichter gewährte Steuerstundung – Steuerzahlungszeitpunkt wird hinausgeschoben
2.    Leichtere Anpassung von Steuervorauszahlungen – Vorauszahlungslast wird gesenkt
3.    Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen – bis 31.12.2020

Eine Anpassung der Vorauszahlungen der Einkommenssteuer bzw. Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer für das Veranlagungsjahr 2020 ist möglich, wenn Sie von den Auswirkungen betroffen sind.
Anträge auf zinslose Stundung und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer) bzw. des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen sollten bevorzugt via ELSTER >>www.elster.de an das Finanzamt gestellt werden.

Prinzipiell gilt hierbei, es ist immer individuell, sprechen Sie daher mit Ihrem Steuerberater.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis September 2020

Die Insolvenzantragspflicht ist bis zum 30.09.2020 für betroffene Unternehmen ausgesetzt und tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft.

Voraussetzungen der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sind:

  • Die Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung des Unternehmens muss Folge der COVID-19-Pandemie sein.
  • Die Aussicht für eine erfolgreiche Sanierung und Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bis zum 30. September 2020 muss gut sein. Sobald sie aussichtslos erscheint, lebt die Antragspflicht wieder auf.

Die Aussetzung gilt nicht, wenn das Unternehmen am 31.12.2019 nicht zahlungsunfähig war.

Versicherungsrecht

Eine Betriebsausfallversicherung deckt im Normalfall nicht das Risiko einer Pandemie. Sie zählt zu den sogenannten Kumulrisiken, damit sind Gefahren gemeint, die in relativ kurzer Zeit sehr viele Schäden anrichten. Zwar kann der Schutz ergänzt werden- beispielsweise auf Betriebsschließungen-infolge vertraglich vereinbarter übertragbarer Krankheiten. Um einen eventuellen Anspruch geltend machen zu können sollten sich Betroffene an ihren Versicherer wenden.

Kontakt

Für Unternehmer/innen haben wir eine Hotline unter 0 151 / 11 45 39 07 in der Zeit von 9-15 Uhr eingerichtet.

Ihre Anfragen oder Anliegen können Sie uns gern auch per Mail senden an beratung@remove-this.wito-gmbh.de

1x1 zum Förderantrag der Landes- und Bundesmittel

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Expertentipp: Liquiditätssicherung

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Dirk Kischel, Leiter Unternehmenskunden der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, mit 5 Tipps und Maßnahmen die Liquidität zu sichern

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