Corona-Infos

Corona-Infos

Wir haben für Sie, als Selbständige oder Unternehmer, alle Infos für aktuelle Hilfen und Unterstützungen sowie Impfzentren im Landkreis Peine zusammengestellt. Benötigen Sie detaillierte Hilfe rufen Sie uns gern unter 0 5172 / 9492 600 oder senden Sie uns eine Mail an beratung@wito-gmbh.de

Beim Robert-Koch-Institut finden Sie eine Liste von aktuellen Informationen zum Coronavirus.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Das Land Niedersachsen informiert tagesaktuell zu Verordnungen und Warnstufen auf der Coronavirus-Sonderseite.

Hier finden Sie die aktuellen Niedersächsischen Corona-Vorschriften.

Impfangebote im Landkreis Peine

Hier finden Sie einen aktuellen Überblick des Landkreises Peine zu Impfangeboten.

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Corona-Unterstätzungsmaßnahmen für Unternehmen

Zur Vergrößerung der Übersicht bitte einmal auf das Bild klicken.

Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Ausbildung

Das neue Kurzarbeitergeldverlängerungsgesetz ist in Kraft getreten. Damit wird u.a. der erleichtere Zugang zum Kurzarbeitergeld ohne Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge und ohne Öffnung der Kurzarbeit für die Zeitarbeit bis zum 30.06.2022 verlängert werden. Die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes wird auf 28 statt bisher 24 Monate erhöht. Außerdem wurde der Verlängerung der Pilotphase für den Abruf der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zum 31.12.2022 zugestimmt.

Weitere Informationen finden Sie  bei der >> Bundesagentur für Arbeit. Erfahren Sie, wie Sie >> Kurzarbeitergeld anzeigen, beantragen und berechnen können.

„Ausbildungsplätze sichern“

Die Bundesregierung will Ausbildungsplätze sichern, die durch die Corona-Pandemie bedroht sind. Dafür wurde das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ weiterentwickelt und verlängert für das Ausbildungsjahr 2021/2022.

Die Förderung kann erfolgen sofern es sich um staatlich anerkannten Ausbildungsberufe, Ausbildungsberufe nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, handelt.
Anträge sind bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen und zwar nach den Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit und unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare und Beifügung der erforderlichen Unterlagen. Die Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Für die Ausbildungsprämie und die Ausbildungsprämie plus benötigen Sie eine Bescheinigung Ihrer Industrie- und Handelskammer.

Die Förderrichtlinie zum Aktionsplan Ausbildung für Niedersachsen ergänzt das  Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ des Bundes. Eine Kombination mit der Bundesförderung ist nicht möglich, diese ist vorrangig in Anspruch zu nehmen. Während sich das Bundesprogramm ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitenden wendet, steht das Landesprogramm allen niedersächsischen Ausbildungsunternehmen offen. Dafür stehen zurzeit noch etwa 7 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Sondervermögen des Landes zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit dem Programm flankiert das Land Niedersachsen das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“.

Des Weiteren erhalten Sie Unterstützung, wenn Sie in Ihrem Betrieb Auszubildende aus Insolvenzbetrieben zur Fortführung ihrer Ausbildung übernehmen bzw. einstellen. >>weitere Informationen der NBank

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch den Antragsteller erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Informationen und Unterlagen erhalten Sie beim Jobcenter Peine. Antragsvordrucke und Hinweise finden Sie auf der Seite Merkblätter und Formulare.

Zuschüsse & Förderungen

Überbrückungshilfe I-III , November- und Dezemberhilfe

Für die Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wurde die Frist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona- Pandemie betroffen sind, können seit dem 1. April Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen.
Nach der weitreichenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen können die meisten Unternehmen wieder ihrem Geschäft nachgehen. In einzelnen Bereichen lässt sich aber das coronabedingt eingeschränkte Geschäft nicht so schnell wieder hochfahren. Zum Beispiel kann die Durchführung von Veranstaltungen einen erheblichen Vorlauf haben, so dass es dauert, bis Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, wieder eigene Umsätze erzielen. Für diese Unternehmen steht die verlängerte Überbrückungshilfe IV zur Verfügung.Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni 2022 einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Januar bis Juni 2022 stellen.Verlängert wird auch die Neustarthilfe 2022 für Soloselbständige. Für den Zeitraum April bis Juni 2022 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten. Die Antragsstellung in der Neustarthilfe 2022 für das 2. Quartal ist voraussichtlich Mitte April möglich. Details zur Antragsstellung werden zeitnah auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de veröffentlicht.

Das bereits Anfang des Jahres stark nachgefragte Förderprogramm Gewährung von Zuwendungen zur Förderung niederschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes wurde von Niedersachsen am 10. Dezember noch einmal mit 55 Millionen Euro aktiviert.

Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich, da die Mittel sind ausgeschöpft sind.

Unternehmen und Soloselbstständige des Schaustellergewerbes und der Veranstaltungswirtschaft in Niedersachsen können jetzt Fördergelder zur Aufstockung der Überbrückungshilfe III und III Plus bei der NBank beantragen.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Soloselbstständige mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die von Januar bis Juni 2021 und/oder Juli bis Dezember 2021 gegenüber 2019 infolge der Corona-Pandemie erhebliche Umsatzverluste erlitten haben. Voraussetzung für die Aufstockung ist ein bereits bewilligter Antrag auf Überbrückungshilfe III oder III Plus.

Für die Veranstaltungsbranche sowie das Schaustellergewerbe werden 20 Prozent der Umsatzverluste für die ersten 100.000 Euro sowie 15 Prozent der darüberhinausgehenden Verluste übernommen. Dem Schaustellergewerbe können alternativ zu dieser Regelung bis zu 12,5 Prozent der Umsatzverluste, 25 Prozent der in diesem Zeitraum angefallenen Tilgungskosten von Darlehns- und Leasingverträgen sowie 15 Prozent der darüberhinausgehenden Verluste erstattet werden. Maximal beträgt die Förderhöhe bis zu 50.000 Euro pro Antrag.

Weitere Informationen zum Förderprogramm, den Fördervoraussetzungen und zur Antragstellung finden Sie bei der NBank.

Darlehen

Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (mit bis zu 10 Beschäftigen) mit Betriebsstätte in Niedersachsen können einen Antrag  bis spätestens 24. Juni 2022  über die Hausbank auf den Niedersachsen-Schnellkredit stellen.
Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Der Umfang der Finanzierung kann 10.000 bis 300.000 Euro betragen (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).
Die genannten Zuschussprogramme können ergänzend beantragt werden.
>> NBank: Niedersachsen-Schnellkredit

Angesichts der aktuellen pandemischen Lage ist die Frist zur Antragstellung im KfW-Sonderprogramm bis zum 30. April 2022 verlängert und die Kreditobergrenzen erhöht worden. Über das KfW-Sonderprogramm werden Unternehmen mit deutlich höheren maximalen Kreditbeträgen für Kleinbeihilfen unterstützt. Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderung für Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen) sowie laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit – in dieser Zeit zahlen Sie Ihren Kredit zurück.
  • auf Wunsch bis zu 2 tilgungs­freie Jahre zu Beginn.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos.

Kredithöhe und Auszahlung

  • für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 2,3 Mio. Euro (bisher 1,8 Mio. Euro)
  • für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,5 Mio. Euro (bisher 1,125 Mio. Euro),
  • für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 850.000 Euro (bisher 675.000 Euro).
    Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.

Bis zum 30.04.2022 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit abschließen. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss Ihr Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder in einem kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.

Wichtig: Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 können Sie auch die Zuschüsse der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder nutzen, soweit die Förderung insgesamt unter 1.800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unternehmen bleibt.
Im Gegensatz zum Niedersachsen-Liquiditätskredit sind bei diesem Darlehen von Beginn an Zinszahlungen zu leisten.
Näheres erfahren Sie direkt bei der >> KfW.