Corona-Infos

Corona-Infos

Wir haben für Sie, als Selbständige oder Unternehmer, alle Infos für aktuelle Hilfen und Unterstützungen sowie Testzentren im Landkreis Peine zusammengestellt. Benötigen Sie detaillierte Hilfe rufen Sie uns gern unter 0 5172 / 9492 600 oder senden Sie uns eine Mail an beratung@wito-gmbh.de

Beim Robert-Koch-Institut finden Sie eine Liste von aktuellen Informationen zum Coronavirus.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Das Land Niedersachsen informiert tagesaktuell zu Verordnungen und Warnstufen auf der Coronavirus-Sonderseite.

Aktuelle Prüfung der NBank

Viele Unternehmen, denen Fördermittel zur Bewältigung der Corona-Krise ausgezahlt wurden, haben in den letzten Tagen ein Anschreiben der NBank erhalten. Diese prüft nun im Nachgang die tatsächliche Bedürftigkeit der Fördermittelempfänger.

Das Anschreiben erhebt dabei nicht automatisch den Anspruch, einer Rückzahlungsaufforderung. Vielmehr stellt die NBank stellt Ihnen als Fördermittelempfänger ein Berechnungstool zur Verfügung, um eine eigenständige Prüfung vornehmen zu können.

Eine genaue Anleitung zur Vorgehensweise finden Sie hier.

Gerne unterstützen wir Sie bei individuellen Fragestellungen telefonisch in der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter 0151/11 45 39 07

Impfangebote und Testzentren

Hier finden Sie einen aktuellen Überblick des Landkreises Peine zu Impfangeboten und Schnelltestzentren.

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Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Ausbildung

Um die wirtschaftlichen Folgen der Verwerfung in der Pandemie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzufedern, hat das Bundesarbeitsministerium die gelockerten Kurzarbeitsregeln nun bis zum 31. März 2022 verlängert.

Zusätzlich werden auch die Erleichterungen und Sonderregelungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes bis zum 31. März 2022 verlängert. Den Arbeitgebern werden die von ihnen während der Kurzarbeit allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 50 Prozent auf Antrag in pauschalierter Form erstattet.

Weitere Informationen finden Sie  bei der >> Bundesagentur für Arbeit. Erfahren Sie, wie Sie >> Kurzarbeitergeld anzeigen, beantragen und berechnen können.

„Ausbildungsplätze sichern“

Die Bundesregierung will Ausbildungsplätze sichern, die durch die Corona-Pandemie bedroht sind. Dafür wurde das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ weiterentwickelt und verlängert für das Ausbildungsjahr 2021/2022.

Die Förderung kann erfolgen sofern es sich um staatlich anerkannten Ausbildungsberufe, Ausbildungsberufe nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, handelt.
Die Prämien und Förderungen können bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. >> weitere Infomationen der Arbeitsagentur

Des Weiteren erhalten Sie Unterstützung, wenn Sie in Ihrem Betrieb Auszubildende aus Insolvenzbetrieben zur Fortführung ihrer Ausbildung übernehmen bzw. einstellen. >>weitere Informationen der NBank

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch den Antragsteller erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. Dezember 2021 beginnen.

Informationen und Unterlagen erhalten Sie beim Jobcenter Peine. Antragsvordrucke und Hinweise finden Sie auf der Seite Merkblätter und Formulare.

Zuschüsse & Förderungen

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben sich auf die Bedingungen für die bis Ende März 2022 verlängerten Corona- Wirtschaftshilfen geeinigt. Damit erhalten Unternehmen Sicherheit und Unterstützung, wenn sie weiterhin unter coronabedingten Einschränkungen leiden. Aktuell gilt bis 31.12.2021 die Überbrückungshilfe III Plus und für Selbständige die Neustarthilfe Plus. In beiden Programmen können aktuell Anträge gestellt werden und in beiden Programmen erfolgen Auszahlungen.

Die bisherige Überbrückungshilfe III Plus wird nun im Wesentlichen als Überbrückungshilfe IV bis Ende März 2022 fortgeführt. Unternehmen erhalten über die Überbrückungshilfe IV weiterhin die Erstattung von Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Auch dieses Instrument gab es bereits in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus und es wird jetzt in der Überbrückungshilfe IV angepasst und verbessert. Dadurch erhalten insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind – etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter – eine erweiterte Förderung.

Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 werden zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform erfolgen. Auch Abschlagszahlungen sind für die Überbrückungshilfe IV vorgesehen.

Die Förderbedingungen im Einzelnen

Die neue Überbrückungshilfe IV ist weitgehend deckungsgleich mit der laufenden Überbrückungshilfe III Plus.

Grundlegende Antragsvoraussetzung ist weiterhin ein durch Corona bedingter Umsatzrückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent. Auch die umfassenden förderfähigen Kostenposititionen bleiben weitgehend unverändert. So können weiterhin die Kosten für Miete, Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite, Ausgaben für Instandhaltung, Versicherungen usw. geltend gemacht werden. Kostenpositionen, wie Modernisierungs- oder Renovierungsausgaben, die seit dem Förderzeitraum November 2020 von vielen Unternehmen bereits genutzt wurden, sind künftig keine förderfähigen Kostenpositionen mehr.

Insgesamt werden die beihilferechtlichen Höchstgrenzen um 2,5 Mio. Euro erhöht. Damit sind maximal, unter Berücksichtigung aller beihilferechtliche Vorgaben, über alle Programme hinweg 54,5 Mio. Euro Förderung pro Unternehmen und Unternehmensverbund möglich. Der maximale monatliche Förderbetrag liegt weiterhin bei 10 Mio. Euro.

Zusätzlich Unterstützung durch den verbesserten Eigenkapitalzuschuss
Unternehmen, die pandemiebedingt besonders schwer von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen modifizierten und verbesserten Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung.

Wenn sie durchschnittlich im Dezember 2021 und Januar 2022 einen durch Corona bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent aufweisen, können sie in der Überbrückungshilfe IV einen Zuschlag von bis zu 30 Prozent auf die Fixkostenerstattung nach Nr. 1 bis 11 des bekannten Fixkostenkatalog erhalten.

Für Schausteller, Marktleute und private Veranstalter von abgesagten Advents- und Weihnachtsmärkten beträgt der Eigenkapitalzuschuss 50 Prozent. Sie müssen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent im Dezember 2021 nachweisen.

Um allen Antragstellern und prüfenden Dritten bessere Möglichkeiten zu geben, die Hilfsprogramme zu nutzen, werden mit der Verlängerung der Hilfen selbst auch die Fristen verlängert. Anträge für die laufende Überbrückungshilfe III Plus können bis zum 31. März 2022 gestellt werden und für die Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wird die Frist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

 

Das bereits Anfang des Jahres stark nachgefragte Förderprogramm Gewährung von Zuwendungen zur Förderung niederschwelliger Investitionen des von der COVID-19 Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes wird von Niedersachsen noch einmal mit 55 Millionen Euro aktiviert. Die Förderkonditionen und Fördervoraussetzungen werden dabei unverändert bleiben.

Das Antragsportal bei der NBank soll voraussichtlich bereits am 10. Dezember erneut öffnen.

Aus der Erfahrung des letzten Förderprogramms ist davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel sehr schnell belegt und leider nicht für alle Anträge ausreichen werden, so dass das Antragsportal dann wieder geschlossen werden muss. Die Antragsteller, die bereits beim letzten Mal eine Förderung erhalten haben, sind nicht noch einmal antragsberechtigt. Die Bewilligungen werden Anfang 2022 erfolgen können.

Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen können aufgrund der Corona-Lage kaum noch wirtschaftlich stattfinden und werden zum Teil bereits abgesagt. Wie schon im vergangenen Jahr muss mit deutlichen Umsatzeinbußen gerechnet werden. Vor diesem Hintergrund hat Niedersachsens Wirtschaftsministerium Hilfen des Landes für diese Branche angekündigt. Eine 25 Millionen Euro umfassende Förderrichtlinie zur Liquiditätssicherung für Veranstalter und Schausteller befindet sich kurz vor der Veröffentlichung.

Die Liquiditätshilfe soll die Überbrückungshilfen III und III Plus des Bundes aufstocken und kommt daher nur Unternehmen und Soloselbständigen des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes zu Gute, die diese Überbrückungshilfen bei der NBank erfolgreich beantragt haben.

Weitere Informationen zur Liquiditätshilfe:

Geplant ist, dass Unternehmen oder Soloselbständige der Veranstaltungswirtschaft einen pauschalierten Umsatzverlustausgleich für den im Zeitraum von Januar bis Dezember 2021 entstandenen oder absehbaren Umsatzverlust gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 erhalten: Für die ersten 100.000 Euro Umsatzverlust soll der Ausgleich mindestens 15 % des Verlustes betragen, darüberhinausgehend mindestens 10 Prozent.

Unternehmen oder Soloselbständige des Schaustellergewerbes sollen einen Umsatzverlustausgleich von pauschal mindestens 7,5 Prozent des im Zeitraum von Januar bis Dezember 2021 entstandenen oder absehbaren Umsatzverlustes gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019 sowie einen Ausgleich der in 2021 fälligen Tilgungskosten von betrieblichen Darlehens- oder Leasingverträgen in Höhe von mindestens 20 Prozent als betriebliche Fixkosten beantragen können.

Mit Blick auf das Fördervolumen von geplanten 25 Millionen Euro wird eine Förderhöchstgrenze bis 50.000 Euro pro Unternehmen vorgesehen. Die Hilfen sollen voraussichtlich zu Beginn 2022 bei der NBank beantragt werden können.

Unternehmen, die in den vergangenen Monaten durch die Neustarthilfe einen Vorschuss für das erste Halbjahr 2021 erhalten, müssen nun bis zum 31. Dezember 2021 eine Endabrechnung vornehmen. Dies bedeutet, dass geförderte Unternehmen überprüfen müssen, wie hoch ihr Umsatz im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz war. Wenn – trotz Corona – ohne den Neustarthilfe-Vorschuss 90 Prozent oder mehr im Vergleich zum Referenzumsatz erwirtschaftet wurden, müssen betroffene Unternehmen den Vorschuss bis zum 30. Juni 2022 vollständig zurückzahlen. Wenn 40 Prozent oder weniger des Referenzumsatzes erwirtschaftet wurden, können betroffene Unternehmen den Vorschuss vollständig behalten.

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Die Endabrechnung kann ausschließlich digital über das Antragsportal direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingereicht werden. Andere Wege (z.B. Einreichung in Papierform oder per Mail) sind nicht möglich.
  • Sobald die Endabrechnung zur Verfügung steht, werden betroffene Unternehmen per E-Mail informiert. Ausführliche Informationen und Anleitungen werden zur Verfügung gestellt.
  • Die Endabrechnung muss bis 31. Dezember 2021 eingereicht werden. Die in einigen Bewilligungsbescheiden genannte Frist 30. September 2021 ist nicht mehr gültig.
  • Die Frist für die etwaig anfallende Rückzahlung für die Neustarthilfe endet am 30. Juni 2022.

Darlehen

Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (mit bis zu 10 Beschäftigen) mit Betriebsstätte in Niedersachsen können einen Antrag bis spätestens 23. Dezember 2021 über die Hausbank auf den Niedersachsen-Schnellkredit stellen.
Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Der Umfang der Finanzierung kann 10.000 bis 300.000 Euro betragen (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).
Die genannten Zuschussprogramme können ergänzend beantragt werden.
>> NBank: Niedersachsen-Schnellkredit

Für einen größeren Kreditbedarf können Unternehmen den KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderung für Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen) sowie laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit – in dieser Zeit zahlen Sie Ihren Kredit zurück.
  • auf Wunsch bis zu 2 tilgungs­freie Jahre zu Beginn.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos.
  • Kredithöhe und Auszahlung

    • Maximal 675.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.125.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Bis zum 31.12.2021 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 abschließen. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss Ihr Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder in einem kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.

Wichtig: Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 können Sie auch die Zuschüsse der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder nutzen, soweit die Förderung insgesamt unter 1.800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unternehmen bleibt.
Im Gegensatz zum Niedersachsen-Liquiditätskredit sind bei diesem Darlehen von Beginn an Zinszahlungen zu leisten.
Näheres erfahren Sie direkt bei der >> KfW.

weitere Hinweise

Antworten zu Fragen zur aktuellen Corona-Arbeitsschutzverordung finden Sie auf der Seite des BMAS.