Corona-Infos

Corona-Infos

Wir haben für Selbständige und Unternehmen alle Infos für aktuelle Hilfen und Unterstützungen.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter der Rufnummer 030 18615-1515 eine Hotline eingerichtet, unter der Experten von Mo-Fr zwischen 9 und 17 Uhr die Coronavirus-Fragen von Unternehmern beantworten, etwa zu Tourismus, Messen, Finanzierung oder Haftung.

Beim Robert-Koch-Institut gibt es eine Liste von Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Weitere aktuelle Informationen gibt es auf der Seite des Gesundheitsministeriums Niedersachsensowie auf der Internetseite des Landkreises Peine

Corona-Schutzimpfung

Bürgerinnen und Bürger im Land Niedersachsen haben die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen rund um die Covid-19-Impfung an die Impf-Hotline zu richten. Neben allgemeinen Fragen zum Impfen steht Ihnen die Hotline auch für die Vereinbarung von Impfterminen bzw. die Aufnahme in die Warteliste zur Verfügung.

Die Terminvergabe (bzw. Aufnahme in die Warteliste) kann unter der

Hotline 0800 99 88 665 sowie online über www.impfportal-niedersachsen.de/ erfolgen.

smilie-Virus

Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Ausbildung

Mit dem Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie vom 3. Dezember 2020 wurde beschlossen, die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld (KUG) im Wesentlichen bis Ende des Jahres 2021 zu verlängern.

Die folgenden Sonderregelungen für Kurzarbeitergeld gelten bis zum 31. Dezember 2021:

  • Für Betriebe, die bis 31. März 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben, reicht es weiterhin aus, wenn mindestens 10% der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind.
  • Beschäftigte müssen auch weiterhin keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann, wenn mit der Kurzarbeit bis zum 31. März 2021 begonnen wurde.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können weiterhin KUG erhalten, wenn der Verleihbetrieb bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit einführt.
  • Die Bezugsdauer des KUG wird auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.
  • Bis zum 30. Juni 2021 werden die Beiträge zur Sozialversicherung an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet. Für Betriebe, die bis dahin Kurzarbeit eingeführt haben, werden die Sozialversicherungsbeiträge anschließend bis Dezember 2021 hälftig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.
  • Wenn Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit einen Entgeltausfall von mindestens 50% haben, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70% (77% für Haushalte mit Kindern) angehoben.
  • Ab dem siebten Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80% (87% für Haushalte mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts. Diese Regelungen worden ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 für alle Beschäftigten verlängert, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Diese und weitere Informationen finden Sie  bei der >> Bundesagentur für Arbeit. Erfahren Sie, wie Sie >> Kurzarbeitergeld anzeigen, beantragen und berechnen können.

Ausbildungsbetriebe die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können über das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ab sofort folgende Unterstützungen beantragen:

  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, werden mit einer Ausbildungsprämie gefördert. Sie erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot erhöhen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).
  • Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.
  • Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMU die Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere KMU, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden KMU vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.
  • Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro.

Die Prämien und Förderungen können bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden.
>> weitere Infomationen und Anträge

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch den Antragsteller erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Informationen und Unterlagen erhalten beim Jobcenter Peine. Antragsvordrucke und Hinweise finden Sie auf der Seite Merkblätter und Formulare.

Sind Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vorübergehend geschlossen, haben erwerbstätige Sorgeberechtigte einen Anspruch auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls nach § 56 Abs. 1 a IfSG. Dies gilt für Sorgeberechtigte von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Kinder in diesem Zeitraum selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können.

Die Antragstellung und Abrechnung des Verdienstausfalls gemäß § 56 ff IfSG erfolgt für den Landkreis Peine über das bundesweite Portal www.ifsg-online.de. Auf der Website finden Sie auch weitergehende Informationen sowie Fragen & Antworten rund um das Thema der Entschädigung.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert künftig in Zusammenarbeit mit der NBank Absolventinnen und Absolventen, die ab dem 1. Juli 2020 ihre Prüfung als Industrie- oder Fachmeister im gewerblich-technischen sowie land-, forst- und hauswirtschaftlichen Bereich erfolgreich abgelegt haben mit einer einmaligen Weiterbildungsprämie in Höhe von 1.000 Euro.

Die Förderung wird im Rahmen eines schlanken elektronischen Verfahrens über die NBank abgewickelt, die Antragstellung ist ab dem 21. Juli 2020 möglich.
>> weitere Hinweise zum Programm

Zuschüsse & Förderungen

Die dritte Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021.

Anträge können seit dem 10. Februar 2021 gestellt werden. Mehr Informationen finden Sie hier. Ausführliche Detailinformationen finden Sie in den „FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“.

Die wichtigsten Informationen der Überbrückungshilfe III für Sie in Kürze zusammengefasst:

  • Antragsberechtigt sind alle Unternehmen bis maximal 750 Millionen Euro Jahresumsatz in 2020.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen. Ein darüberhinausgehender Nachweis entfällt.
  • Es kann nur ein Antrag für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 gestellt werden.
  • Der Antrag muss bis spätestens 31. August 2021 gestellt werden.
  • Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt, Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für diese Monate werden angerechnet.
  • Erhöhung des Förderhöchstgrenze pro Monat auf maximal bis zu 1,5 Mio Euro.
  • Der Höchstbetrag der Abschlagzahlungen wird auf 100.000 Euro erhöht.
  • Soloselbstständige können eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsmonats in Ansatz bringen (bis zu max. 7.500 Euro).
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 7.500 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Für den Einzelhandel gibt es Sonderregelungen in Bezug auf verderbliche Waren sowie Saisonware.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen können 100% der Warenabschreibung als Fixkosten in Ansatz gebracht werden.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

Die Unterstützung durch die vorübergehende Schließung einzelner Branchen im November und jetzt auch im Dezember zur Eindämmung der Corona-Pandemie trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Anträge auf Novemberhilfe können ab sofort und bis spätestens 30. April 2021 gestellt werden. Die Antragstellung und konkrete Ausgestaltung der Dezemberhilfe befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Alle maßgeblichen Informationen zum Antrag, zur Antragsberechtigung und den Fördersätzen finden Sie auf der Seite der Überbrückungshilfe.

Eine umfassende FAQ-Liste zu Themen wie Antragsberechtigung und -stellung, Höhe der Leistung, Kombination mit  anderen Hilfen und Förderprogrammen u.v.m finden Sie hier.

Eine generelle Übersicht über die verschiedenen Aspekte der Förderung sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Antragsstellung für Soloselbstständige finden Sie auf der Seite der NBank

Wichtige Hinweise in Kürze:

  • Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.
  • Die Beantragung der Novemberhilfe erfolgt elektronisch durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, wie etwa Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld, werden angerechnet.
  • Außerhausverkauf in der Gastronomie wird bis zu einer Umsatzgrenze in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
  • Vor der eigentlichen Novemberhilfe werden ab Ende November für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt.
  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Hotline für Rückfragen durch Soloselbstständige: +49 30 1200 21034
  • Hotline für Rückfragen durch Steuerberater oder sonstige prüfende Dritte: +49 30 52685087

Die zweite Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate September bis Dezember 2020. Aktuelle Informationen und Details können Sie der Website der Bundesregierung entnehmen und dort herunterladen. Eine umfassende FAQ-Liste zum Thema finden Sie hier.

Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

>> Weitere Informationen und FAQs

Das milliardenschwere Rettungs- und Zukunftsprogramm >> NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

>> Hilfen für Künstler und Kreative im Überblick

Darlehen

Der Niedersachsen-Schnellkredit löst den Niedersachsen-Liquiditätskredit zum 30.09.2020 ab. Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (unter 11 Beschäftige) mit Betriebsstätte in Niedersachsen können einen Antrag auf den Niedersachsen-Schnellkredit stellen.
Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Der Umfang der Finanzierung kann 10.000 bis 200.000 Euro betragen (max. 50% des Jahresumsatzes 2019). Die Antragstellung erfolgt über die jeweilige Hausbank.
Die genannten Zuschussprogramme können ergänzend beantragt werden.
>> NBank: Niedersachsen-Schnellkredit

Für einen größeren Kreditbedarf bis max. 800.000 Euro können Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern den KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Kredit mit 3,00 %  Sollzins p.a.
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos

Die Antragstellung ist bis zum 31.12.2020 möglich. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss Ihr Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder in einem kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.
Im Gegensatz zum Niedersachsen-Liquiditätskredit sind bei diesem Darlehen von Beginn an Zinszahlungen zu leisten.
Näheres erfahren Sie direkt bei der >> KfW.

Antragsberechtigt sind Organisation, die einem plötzlichen Liquiditätsengpass oder gänzlichen Nichtverfügbarkeit von Liquidität im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegenüberstehen.
Gefördert werden Betriebsmittel sowie alle kurzfristig anstehenden Investitionen in die soziale Infrastruktur, Gehälter, Löhne sowie Honorare für freie Mitarbeiter.
Umfang der Förderung sind mindestens 10.000 Euro bis maximal 800.000 Euro. Das Darlehen wird mit 1,5 % p.a. fest für die gesamte Laufzeit verzinst.
>> Informationen von der NBank

weitere Hilfen und Hinweise

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. So wird für die Betroffenen die Möglichkeit eingeräumt, Steuerzahlungen in der Regel zinslos zu stunden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft-  und zur Gewerbesteuer herabzusetzen. Ebenso können die Finanzämter die Sondervorauszahlung für die Dauerfristverlängerung bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 für krisenbetroffene Unternehmern herabsetzen und erstatten. Neben diesen Maßnahmen soll bei den Betroffenen bis zum 30. Juni 2021 von der Vollstreckung rückständiger Steuerschulden abgesehen werden. Für die konkrete Inanspruchnahme der beschriebenen Steuererleichterungen setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Finanzamt in Verbindung.

Überblick über die steuerlichen Erleichterungen in der Corona-Krise Steuerpflichtige, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden, können ab sofort, längstens bis zum 31. März 2021 Anträge auf eine – im Regelfall zinsfreie – Stundung von bereits fälligen oder bis zum 31. März 2021 fällig werdenden Steuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Umsatzsteuer) stellen. Die Steuern können im vereinfachten Verfahren längstens bis zum 30. Juni 2021 gestundet werden. Hierbei werden keine strengen Anforderungen an die Darstellung der Voraussetzungen für die Gewährung einer Stundung gestellt, wenn ein Bezug zur Corona-Krise erkennbar ist. Bitte beachten Sie, dass die Antragstellung bei fällig werdenden Steuern erst nach deren Festsetzung möglich ist. Eine Verlängerung der Stundung im vereinfachten Verfahren über den 30. Juni 2021 hinaus ist nur in Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung möglich. Ratenzahlungen, die über den 31. Dezember 2021 hinausgehen, und Stundungen von Steuern, die nach dem 31. März 2021 fällig werden, sind von den Erleichterungen ausgenommen. Für diese gelten die allgemeinen Grundsätze und Nachweispflichten bei Stundungen. (Stand: 28. Dezember 2020)

Zum Schutz der Beschäftigten vor dem Coronavirus empfiehlt die Bundesregierung einen SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard, welcher durch eine Arbeitsschutzregel im August 2020 konkretisiert wurde, mit den folgenden Eckpunkten:

Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass Arbeitgeber dazu verpflichtet sind, überall dort Homeoffice anzubieten, wo es möglich ist. Sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen, haben Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Möglichkeit anzubieten, im Homeoffice zu arbeiten.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung ist zunächst bis zum 15. März 2021 befristet. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung sowie FAQs zur neuen Verordnung finden Sie auf der >> Internetseite des BMAS.

Sie können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall infolge von Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots haben. Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Die Antragstellung und Abrechnung des Verdienstausfalls gemäß § 56 ff IfSG erfolgt für den Landkreis Peine über das bundesweite Portal www.ifsg-online.de. Auf der Website finden Sie auch weitergehende Informationen sowie Fragen & Antworten rund um das Thema der Entschädigung.

Der LandesSportBund Niedersachsen e.V. hat zu den Folgen der Corona-Krise eine „LSB-Hotline“ eingerichtet. LSB-Beschäftigte beantworten Fragen rund um den Sportbetrieb in Sportvereinen, bei Landesfachverbänden und Sportbünden oder vermitteln an Experten weiter. Die LSB-Hotline ist erreichbar von Mo-Fr zwischen 10-12 Uhr und Do von 16-18 Uhr unter der Telefonnummer 0511 1268 210.