Corona-Infos

Corona-Infos

Wir haben für Selbständige und Unternehmen alle Infos für aktuelle Hilfen und Unterstützungen sowie Testzentren im Landkreis Peine. Benötigen Sie detaillierte Hilfe rufen Sie uns gern unter 0 5172 / 9492 600 oder senden Sie uns eine Mail an beratung@wito-gmbh.de

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter der Rufnummer 030 18615-1515 eine Hotline eingerichtet, unter der Experten von Mo-Fr zwischen 9 und 17 Uhr die Coronavirus-Fragen von Unternehmern beantworten, etwa zu Tourismus, Messen, Finanzierung oder Haftung.

Beim Robert-Koch-Institut gibt es eine Liste von Fragen und Antworten sowie aktuelle Informationen zum Coronavirus.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält auf ihrer Website Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Virus bereit.

Weitere aktuelle Informationen gibt es auf der Seite des Landkreises Peine

Corona-Schnelltests im Landkreis Peine

Wer einen kostenlosen Schnelltest im Landkreis Peine machen möchte, kann sich an Testzentren wenden. Hier eine Übersicht der vom Landkreis Peine beauftragten Schnelltestzentren:

  • Ein Schnelltestzentrum, betrieben von der Hausarztpraxis Peters, Kallmeyer, Gurak und Tessmer, befindet sich in der ehemaligen Markt-Apotheke in Peine, Am Markt 16. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.30 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 15 Uhr, sonntags 9.30 bis 15 Uhr. Hier werden auch Reise-PCR-Tests für Selbstzahler (außer sonntags) angeboten.
  • Parkplatz des Globus-Baumarkts in der Caroline-Herschel-Straße in Peine-Stederdorf.
  • Parkplatz von Kaufland, Heinrich-Hertz-Straße 12 in Peine-Stederdorf.
  • Integrierte Gesamtschule (IGS) Edemissen (Seiteneingang), Buchenkamp 2 in Edemissen. Öffnungszeiten: Freitag von 13 Uhr bis 18 Uhr
  • Physiotherapie Sara Oehlmann, Im Unteren Dorfe 5 A in Hohenhameln.
  • Löwen-Fitness, Erzring 5 in Lengede.
  • ehemaliger Penny Markt, Bodenstedter Weg in Lengede.
  • Selbstverständlich gibt es auch noch weitere Anbieter von Schnelltests im Landkreis Peine (Arztpraxen, Apotheken und so weiter). Da diese nicht vom Landkreis beauftragt werden müssen, werden sie hier nicht aufgeführt.

Corona-Schutzimpfung

Wichtiger Hinweis:

– Ab sofort können interessierte Personen im Impfzentrum Peine ohne Termin montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr geimpft werden.

– Bitte nehmen Sie auch Ihren zweiten Imfptermin wahr, nur so kann eine ausreichende Immunisierung erfolgen! Sollten Sie Ihre Zweitimpfung bspw. bereits beim Hausarzt erhalten haben, stornieren Sie bitte Ihren bereits vereinbarten zweiten Termin im Impfzentrum über das Impfportal oder die Hotline des Landes

– Impfung für Kinder u. Jugendliche: Kinder und Jugendliche im Alter von 12 – 17 Jahren können sich für einen Biontech-Impftermin anmelden.

– „Kreuzimpfung“: Die STIKO empfiehlt Personen, die mit AstraZeneca erstgeimpft wurden, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff durchzuführen, unabhängig vom Alter.

Bis auf Weiteres stehen dem Impfzentrum Peine ausreichend mRNA-Impfstoffe zur Verfügung, um die Zweitimpfung aller mit AstraZeneca erstgeimpften Personen mit einem mRNA-Impfstoff durchzuführen. 

Eine Verkürzung des Impfintervalls auf bis zu 6 Wochen ist grundsätzlich möglich, soweit im Impfzentrum die entsprechenden Kapazitäten vorhanden sind. Die Terminverlegung erfolgt über die Hotline (0800 9988665) oder das Online-Portal (www.impfportal-niedersachsen.de) des Landes Niedersachsen.

– Digitaler Impfpass: Impflinge können ihren QR-Code für den digitalen Impfpass bei Interesse direkt im Anschluss an ihren Termin im Impfzentrum erhalten.

Für bereits geimpfte Personen ist es möglich, den benötigten QR-Code über das Online-Portal (www.impfportal-niedersachsen.de) und die Hotline (0800 9988665) des Landes Niedersachsen digital oder postalisch zu erhalten.

Die Ausstellung der QR-Codes ist ebenfalls in teilehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de) möglich.

Die Terminvergabe (bzw. Aufnahme in die Warteliste) kann unter der Hotline 0800 99 88 665 sowie online über www.impfportal-niedersachsen.de erfolgen.

smilie-Virus

Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Ausbildung

Mit dem Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie vom 3. Dezember 2020 wurde beschlossen, die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld (KUG) im Wesentlichen bis Ende des Jahres 2021 zu verlängern.

Die folgenden Sonderregelungen für Kurzarbeitergeld gelten bis zum 31. Dezember 2021:

  • Für Betriebe, die bis 31. März 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben, reicht es weiterhin aus, wenn mindestens 10% der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind.
  • Beschäftigte müssen auch weiterhin keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann, wenn mit der Kurzarbeit bis zum 31. März 2021 begonnen wurde.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können weiterhin KUG erhalten, wenn der Verleihbetrieb bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit einführt.
  • Die Bezugsdauer des KUG wird auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.
  • Bis zum 30. Juni 2021 werden die Beiträge zur Sozialversicherung an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet. Für Betriebe, die bis dahin Kurzarbeit eingeführt haben, werden die Sozialversicherungsbeiträge anschließend bis Dezember 2021 hälftig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.
  • Wenn Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit einen Entgeltausfall von mindestens 50% haben, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70% (77% für Haushalte mit Kindern) angehoben.
  • Ab dem siebten Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80% (87% für Haushalte mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts. Diese Regelungen worden ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 für alle Beschäftigten verlängert, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Diese und weitere Informationen finden Sie  bei der >> Bundesagentur für Arbeit. Erfahren Sie, wie Sie >> Kurzarbeitergeld anzeigen, beantragen und berechnen können.

Programm „Ausbildungsplätze sichern“ wird ausgeweitet

Die Bundesregierung will Ausbildungsplätze sichern, die durch die Corona-Pandemie bedroht sind. Dafür wird das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ weiterentwickelt und verlängert für das Ausbildungsjahr 2021/2022. Vorgesehen ist, die Ausbildungsprämien zu verdoppeln. Zudem sollen mehr Unternehmen von den Hilfen profitieren.

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ umfasst die folgenden Fördermöglichkeiten:

  1. Ausbildungsprämien für den Erhalt des Ausbildungsniveaus sowie für die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes
  2. Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit
  3. Lockdown II-Sonderzuschuss
  4. Übernahmeprämie

Die Förderung kann erfolgen sofern es sich um staatlich anerkannten Ausbildungsberufe, Ausbildungsberufe nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, handelt.
Die Prämien und Förderungen können bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden. >> weitere Infomationen

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch den Antragsteller erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Informationen und Unterlagen erhalten beim Jobcenter Peine. Antragsvordrucke und Hinweise finden Sie auf der Seite Merkblätter und Formulare.

Sind Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vorübergehend geschlossen, haben erwerbstätige Sorgeberechtigte einen Anspruch auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls nach § 56 Abs. 1 a IfSG. Dies gilt für Sorgeberechtigte von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Kinder in diesem Zeitraum selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können.

Die Antragstellung und Abrechnung des Verdienstausfalls gemäß § 56 ff IfSG erfolgt für den Landkreis Peine über das bundesweite Portal www.ifsg-online.de. Auf der Website finden Sie auch weitergehende Informationen sowie Fragen & Antworten rund um das Thema der Entschädigung.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert künftig in Zusammenarbeit mit der NBank Absolventinnen und Absolventen, die ab dem 1. Juli 2020 ihre Prüfung als Industrie- oder Fachmeister im gewerblich-technischen sowie land-, forst- und hauswirtschaftlichen Bereich erfolgreich abgelegt haben mit einer einmaligen Weiterbildungsprämie in Höhe von 1.000 Euro.

Die Förderung wird im Rahmen eines schlanken elektronischen Verfahrens über die NBank abgewickelt, die Antragstellung ist ab dem 21. Juli 2020 möglich.
>> weitere Hinweise zum Programm

Zuschüsse & Förderungen

Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 können laut Bundeswirtschaftsministerium seit dem 23. Juli über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Die Bundesregierung hat die zentralen Corona-Hilfsprogramme als Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Ergänzende Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus, einschließlich Neustarthilfe Plus:
Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt, das inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III ist.

  • Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind alle Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten, zum Beispiel Steuerberater, über das Corona-Portal des Bundes beantragt. Die Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober möglich.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, können alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten.
  • Unternehmen, die von der Pleite bedroht sind, wird es künftig erleichtert, durch gezielte Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen eine Insolvenz zu vermeiden. Ersetzt werden Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.
  • Weiter gefördert werden bauliche Maßnahmen und andere Investitionen zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Digitalisierung. Welche Maßnahmen konkret förderfähig sind, wird in den FAQ in Form einer Positivliste festgelegt. Damit wird Klarheit und Rechtssicherheit für alle Beteiligten geschaffen.

Die Neustarthilfe Plus richtet sich weiterhin an Soloselbstständige, die Corona-bedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe III Plus profitieren. Es können – wie auch schon in der Neustarthilfe – neben Soloselbständigen auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein. Direktanträge können über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Kleine und mittlere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal 2019 nachweisen, können ab sofort einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben (max. 30.000 Euro) beantragen. Förderfähig sind Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister.

Was wird gefördert?
Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister zum Zweck der Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, wie z.B.:

  • Konstruktionsleistungen
  • Service Engineering
  • Prototypenbau
  • Design
  • Produkttests zur Qualitätssicherung
  • Werkstoffstudien
  • Studien sowie Konzepte zur Fertigungstechnik
  • Unterstützung und Schulung im Bereich Wissenstransfer
  • Bereitstellung von Datenbanken, Bibliotheken, Laboratorien
  • Tests und Zertifizierungen

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der NBank

Unternehmen und Soloselbstständige im Haupterwerb, die im Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 nicht antragsberechtigt für die bisherigen Corona-Hilfen waren, können ab dem 18.05.2021 Härtefallhilfen in Niedersachsen beantragen.

Es werden dabei Hilfen zwischen 5.000 und 100.000 Euro auf Basis der nachgewiesenen Fixkosten gewährt, zudem muss das beantragende Unternehmen nachweisen, dass es durch die Pandemie eine besondere Härte erlitten hat.

Die Antragstellung läuft erneut über Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen und Rechtsanwält*innen, dabei sind die Kosten der Inanspruchnahme dieser prüfenden Dritten förderfähig.

Informationen und Unterlagen zur Beantragung sind unter www.haertefallhilfen.de abrufbar.

Die dritte Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021.

Anträge können seit dem 10. Februar 2021 gestellt werden. Mehr Informationen finden Sie hier. Ausführliche Detailinformationen finden Sie in den „FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“.

Die wichtigsten Informationen der Überbrückungshilfe III für Sie in Kürze zusammengefasst:

  • Antragsberechtigt sind alle Unternehmen bis maximal 750 Millionen Euro Jahresumsatz in 2020.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen. Ein darüberhinausgehender Nachweis entfällt.
  • Es kann nur ein Antrag für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 gestellt werden.
  • Der Antrag muss bis spätestens 31. August 2021 gestellt werden.
  • Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt, Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für diese Monate werden angerechnet.
  • Erhöhung des Förderhöchstgrenze pro Monat auf maximal bis zu 1,5 Mio Euro.
  • Der Höchstbetrag der Abschlagzahlungen wird auf 100.000 Euro erhöht.
  • Soloselbstständige können eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsmonats in Ansatz bringen (bis zu max. 7.500 Euro).
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 7.500 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Für den Einzelhandel gibt es Sonderregelungen in Bezug auf verderbliche Waren sowie Saisonware.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen können 100% der Warenabschreibung als Fixkosten in Ansatz gebracht werden.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.
Nach der Ministerpräsidentenkonferenz vom 23. März wurden die Bedingungen nochmals verbessert. >> Änderungen im Detail 

Die Unterstützung durch die vorübergehende Schließung einzelner Branchen im November und jetzt auch im Dezember zur Eindämmung der Corona-Pandemie trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Anträge auf Novemberhilfe können ab sofort und bis spätestens 30. April 2021 gestellt werden. Die Antragstellung und konkrete Ausgestaltung der Dezemberhilfe befindet sich derzeit in Vorbereitung.

Alle maßgeblichen Informationen zum Antrag, zur Antragsberechtigung und den Fördersätzen finden Sie auf der Seite der Überbrückungshilfe.

Eine umfassende FAQ-Liste zu Themen wie Antragsberechtigung und -stellung, Höhe der Leistung, Kombination mit  anderen Hilfen und Förderprogrammen u.v.m finden Sie hier.

Eine generelle Übersicht über die verschiedenen Aspekte der Förderung sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Antragsstellung für Soloselbstständige finden Sie auf der Seite der NBank

Wichtige Hinweise in Kürze:

  • Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.
  • Die Beantragung der Novemberhilfe erfolgt elektronisch durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
  • Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können den Antrag selbst direkt stellen. Für den Direktantrag ist eine Authentifizierung notwendig, die über ein zwingend erforderliches ELSTER-Zertifikat erfolgt.
  • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, wie etwa Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld, werden angerechnet.
  • Außerhausverkauf in der Gastronomie wird bis zu einer Umsatzgrenze in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
  • Vor der eigentlichen Novemberhilfe werden ab Ende November für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt.
  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Hotline für Rückfragen durch Soloselbstständige: +49 30 1200 21034
  • Hotline für Rückfragen durch Steuerberater oder sonstige prüfende Dritte: +49 30 52685087

Die zweite Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate September bis Dezember 2020. Aktuelle Informationen und Details können Sie der Website der Bundesregierung entnehmen und dort herunterladen. Eine umfassende FAQ-Liste zum Thema finden Sie hier.

Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

>> Weitere Informationen und FAQs

Das milliardenschwere Rettungs- und Zukunftsprogramm >> NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

>> Hilfen für Künstler und Kreative im Überblick

Darlehen

Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (mit bis zu 10 Beschäftigen) mit Betriebsstätte in Niedersachsen können einen Antrag bis spätestens 23. Dezember 2021 über die Hausbank auf den Niedersachsen-Schnellkredit stellen.
Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
Der Umfang der Finanzierung kann 10.000 bis 300.000 Euro betragen (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).
Die genannten Zuschussprogramme können ergänzend beantragt werden.
>> NBank: Niedersachsen-Schnellkredit

Für einen größeren Kreditbedarf können Unternehmen den KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderung für Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen) sowie laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit – in dieser Zeit zahlen Sie Ihren Kredit zurück.
  • auf Wunsch bis zu 2 tilgungs­freie Jahre zu Beginn.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos.
  • Kredithöhe und Auszahlung

    • Maximal 675.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.125.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Bis zum 31.12.2021 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 abschließen. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss Ihr Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder in einem kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind.

Wichtig: Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 können Sie auch die Zuschüsse der Sofort­hilfe­programme des Bundes und der Länder nutzen, soweit die Förderung insgesamt unter 1.800.000 Euro (Gesamt­nenn­betrag) pro Unternehmen bleibt.
Im Gegensatz zum Niedersachsen-Liquiditätskredit sind bei diesem Darlehen von Beginn an Zinszahlungen zu leisten.
Näheres erfahren Sie direkt bei der >> KfW.

weitere Hilfen und Hinweise

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. So wird für die Betroffenen die Möglichkeit eingeräumt, Steuerzahlungen in der Regel zinslos zu stunden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft-  und zur Gewerbesteuer herabzusetzen. Ebenso können die Finanzämter die Sondervorauszahlung für die Dauerfristverlängerung bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 für krisenbetroffene Unternehmern herabsetzen und erstatten. Neben diesen Maßnahmen soll bei den Betroffenen bis zum 30. Juni 2021 von der Vollstreckung rückständiger Steuerschulden abgesehen werden. Für die konkrete Inanspruchnahme der beschriebenen Steuererleichterungen setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Finanzamt in Verbindung.

Überblick über die steuerlichen Erleichterungen in der Corona-Krise Steuerpflichtige, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden, können ab sofort, längstens bis zum 31. März 2021 Anträge auf eine – im Regelfall zinsfreie – Stundung von bereits fälligen oder bis zum 31. März 2021 fällig werdenden Steuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Umsatzsteuer) stellen. Die Steuern können im vereinfachten Verfahren längstens bis zum 30. Juni 2021 gestundet werden. Hierbei werden keine strengen Anforderungen an die Darstellung der Voraussetzungen für die Gewährung einer Stundung gestellt, wenn ein Bezug zur Corona-Krise erkennbar ist. Bitte beachten Sie, dass die Antragstellung bei fällig werdenden Steuern erst nach deren Festsetzung möglich ist. Eine Verlängerung der Stundung im vereinfachten Verfahren über den 30. Juni 2021 hinaus ist nur in Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung möglich. Ratenzahlungen, die über den 31. Dezember 2021 hinausgehen, und Stundungen von Steuern, die nach dem 31. März 2021 fällig werden, sind von den Erleichterungen ausgenommen. Für diese gelten die allgemeinen Grundsätze und Nachweispflichten bei Stundungen. (Stand: 28. Dezember 2020)

Eine Übersicht der steuerlichen Hilfen finden Sie hier.

Zum Schutz der Beschäftigten vor dem Coronavirus empfiehlt die Bundesregierung einen SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard, welcher durch eine Arbeitsschutzregel im August 2020 konkretisiert wurde, mit den folgenden Eckpunkten:

Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass Arbeitgeber dazu verpflichtet sind, überall dort Homeoffice anzubieten, wo es möglich ist. Sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen, haben Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Möglichkeit anzubieten, im Homeoffice zu arbeiten.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung ist zunächst bis zum 15. März 2021 befristet. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung sowie FAQs zur neuen Verordnung finden Sie auf der >> Internetseite des BMAS.

Sie können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall infolge von Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots haben. Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Die Antragstellung und Abrechnung des Verdienstausfalls gemäß § 56 ff IfSG erfolgt für den Landkreis Peine über das bundesweite Portal www.ifsg-online.de. Auf der Website finden Sie auch weitergehende Informationen sowie Fragen & Antworten rund um das Thema der Entschädigung.

Der LandesSportBund Niedersachsen e.V. hat zu den Folgen der Corona-Krise eine „LSB-Hotline“ eingerichtet. LSB-Beschäftigte beantworten Fragen rund um den Sportbetrieb in Sportvereinen, bei Landesfachverbänden und Sportbünden oder vermitteln an Experten weiter. Die LSB-Hotline ist erreichbar von Mo-Fr zwischen 10-12 Uhr und Do von 16-18 Uhr unter der Telefonnummer 0511 1268 210.