SKZ-Lab in Peine mit Schülern des Ratsgymnasiums erfolgreich gestartet

Endlich ist es soweit! Mit eineinhalb Jahren Verzug durch die Corona-Pandemie ist das Schülerlabor des SKZ in Peine als Initiative für die Fachkräftegewinnung von morgen nun gestartet.

Das SKZ-Lab – um was geht es?
Das SKZ-Lab simuliert einen Arbeitstag in einem Unternehmen – geführt von einer Schulklasse. Dazu teilen sich die Schüler selbstständig in sechs Teams bzw. Abteilungen ein: Team Finanzen, Team Design, Team Forschung, Team Produktion, Team Kommunikation und Team Nachhaltigkeit. Der Arbeitsauftrag: Die Schüler/-innen sollen in Zusammenarbeit eine Firma leiten und ein Produkt selbst herstellen. Anschließend gilt es, dieses auch zu bewerben. „In unserem Fall ist das Produkt ein Radiergummi, gefertigt mit einem Werkzeug der Firma Pelikan,“ so SKZ-Standortleiterin Annette von Hörsten. „Ein Produkt für Schüler von Schülern unterstützt von einem Peiner Unternehmen – das ist gelebte Zusammenarbeit.“

Projekt als Orientierungshilfe für Jugendliche
Das Projekt soll Jugendlichen in der Berufsfindungsphase eine Orientierungshilfe, nicht nur in Bezug auf Berufe und Studiengänge in der Kunststoffbranche, geben, sondern auch den Alltag in typischen Büroberufen, wie beispielsweise Einkauf, Vertrieb, Werbung, Marketing und Design, erlebbar machen. Firmen aus der Region haben an den einzelnen Lab-Tagen die Gelegenheit, ihr Unternehmen bzw. ihre Ausbildungsberufe vorzustellen; die Ostfalia Hochschule Wolfsburg und die TU Clausthal werden relevante Studiengänge präsentieren und können somit aktives Nachwuchsrekruiting betreiben.

Bereits im Februar 2020 erhielt die Aus- und Weiterbildungsstätte des SKZ in Peine die offizielle Genehmigung der N-Bank für den Aufbau eines Schülerlabors in ihren Räumlichkeiten. Das SKZ-Lab soll für Schülerinnen und Schüler aus der Region als Berufsorientierungshilfe speziell für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) dienen. Die ersten Durchgänge waren bereits für Ende Mai 2020 geplant – doch die Corona-Pandemie hat das Projekt für etwa eineinhalb Jahre Jahr komplett auf Eis gelegt. Schüler waren im Homeschooling oder Hybrid-Unterricht, außerschulische Veranstaltungen gemäß Niedersächsischer Verordnung nicht erlaubt.

„Mit voller Kraft durchstarten“
„Wir haben die Zeit genutzt, um mit unseren Mitarbeitern die Vorbereitung des Schülerlabors voranzutreiben. Damit haben wir eine gute Grundlage geschaffen, um nach der Krise mit voller Kraft durchzustarten“, so Annette von Hörsten. „Besonders stolz und dankbar sind wir über die unglaubliche Unterstützung der Firma Pelikan sowie die großzügige Spende seitens meiner Vorgängerin Frau Brigitte Utecht als Vorsitzende der Prof. Dr. Berger Stiftung.“ Der weltweit bekannte Hersteller von Schreibwaren, die Firma Pelikan mit Produktionsstandort in Peine, stellt für das Projekt ein Spritzgießwerkzeug zur Verfügung, mit dem die Schüler ihr eigenes Produkt im Technikum des SKZ Peine herstellen. „Eine tolle regionale Kooperation,“ so von Hörsten. Mit dem Stiftungsgeld konnten Investitionen wie zum Beispiel das EDV-Equipment, Mikroskop sowie Foto- und  Filmkamera  für das Schülerlabor getätigt werden. „Aber auch Firmen wie Dr. Boy, Wittmann-Battenfeld, Brabender, TOSAF Color Service, Lenzkes Spanntechnik und Allod Werkstoff GmbH unterstützen uns in unserem Vorhaben und begrüßen die Nachwuchsinitiative für Süd-Ost-Niedersachsen.“

Mit Förderung zum Erfolg 
Das Projekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse – Strukturmaßnahmen“ durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Wichtigste Voraussetzung für die Antragsstellung war, dass das Fachkräftebündnis SüdOstNiedersachsen die Projektidee unterstützt und den Mehrwert für die Fachkräftegewinnung von morgen befürwortet.
Eine enge Zusammenarbeit mit der Allianz für die Region und den regionalen Arbeitsagenturen im Rahmen von bereits existierenden Berufsorientierungsprogrammen während der gesamten Projektlaufzeit und darüber hinaus wird entscheidend mit zum Erfolg des Projektes beitragen. Von nun an bis zum Ende der Projektlaufzeit Ende Juni 2022 sind mindestens 30 Lab-Tage anberaumt 30 Schulklassen aus der Region Süd-Ost-Niedersachsen, rund 900 Schülerinnen und Schüler, werden die Gelegenheit haben, die Arbeitsabläufe in einem Unternehmen praktisch kennenzulernen.

Differenzierter Blick auf Kunststoffe
„Wir sehen das SKZ-Lab als ideale Möglichkeit, jungen Menschen einen differenzierten Blick auf Kunststoffe zu ermöglichen. Kunststoffe sind nicht nur Verpackungsmüll, sondern im Medizinbereich sinnvoll und unersetzlich. Gerade in der Corona-Krise wird uns das bewusst: Sterile Spritzen, Kanülen, Testpipetten und Transfusionsbeutel aus Kunststoff, um einige Beispiele zu nennen, sind mehr denn je lebensnotwendig. Es gibt keinen alternativen Werkstoff mit den erforderlichen Eigenschaften“, so von Hörsten. „Wir freuen uns auf die Arbeit mit vielen jungen Menschen und sind zuversichtlich, dass das Projekt eine Strahlkraft über die Grenzen Peines und der Region hinaus haben wird.“

Das SKZ-Lab gibt es am Hauptstandort des SKZ in Würzburg bereits seit zehn Jahren. „Von Politik und Wirtschaft wird es als Leuchtturmprojekt hervorgehoben und bietet eine hervorragende Möglichkeit dem Fachkräftemangel speziell in MINT-Berufen entgegenzuwirken. Wir sind stolz, dieses Erfolgsmodell jetzt auch in Niedersachsen anbieten zu können“, sagt von Hörsten abschließend.

Wirtschaftstalk: „Ein Standort in Bewegung“

Die Präsentation der neunen Ausgabe des Wirtschaftsspigels Ende September fand als Hybridveranstaltung bei der Firma Pawils Elektromaschinenbau GmbH statt. Thema der Magazinausgabe und des Talks: „Ein Standort in Bewegung“. Den Talk kann man sehen auf >> youtube.

Talkgäste waren:
Oliver Jäschke (Technischer Betriebsleiter Pawils Elektromaschinenbau)
Vincent Kopitz (Technischer Betriebsleiter Pawils Elektromaschinenbau)
Madlen Richter (wito gmbh)
Manuela Schneider (Geschäftsstellenleiterin Niedersächsische Landgesellschaft & Initiatorin PopUp Co-Working Hofschwicheldt)
Ingmar Müller (Vorstandsmitglied Sparkasse Hildesheim Goslar Peine)

Moderiert wurde der Wirtschafts-Talk von Melanie Stallmann (Redaktionsleiterin Peiner Wirtschaftsspiegel). Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Firma Pawils Elektromaschinenbau statt. Organisatoren waren die Peiner Allgemeine Zeitung und die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

Jobbörse in der Gebläsehalle

Die Ilseder Jobbörse bietet Schülerinnen und Schülern sowie erwachsenen Arbeitssuchenden die Möglichkeit, einen Ausbildungs-, Studien-, Praktikum- oder Arbeitsplatz zu finden. Für dieses Jahr ist die Ilseder Jobbörse als Hybridmesse geplant: Ein Präsenz-Ausstellertag mit Besuchenden in der Gebläsehalle Ilsede, der zugleich der Starttag der virtuellen 24/7-Messe ist. Darüber hinaus wird in diesem Jahr am Vorabend der Präsenzmesse eine Podiumsdiskussion in der Gebläsehalle Ilsede mit dem Veranstaltungsthema „Frauen im Handwerk“ stattfinden.

Programm:
Am Montag, 11. Oktober, von 18-19 Uhr findet in der Gebläsehalle die Auftaktveranstaltung zur Ilseder Jobbörse 2021 – Podiumsdiskussion „Frauen im Handwerk“. Am 12. Oktober ist ein Besuchertag von 9-15 Uhr, viele Aussteller präsentieren sich live in der Gebläsehalle.

Vom 11. bis 17. Oktober findet die virtuelle Ilseder Jobbörse sieben Tage und täglich 24 Stunden statt. Wann immer es dem Besuchenden passt. Egal ob vom heimischen Schreibtisch aus, direkt aus dem Klassenzimmer, vom Sofa oder der Parkbank aus, ein paar Klicks genügen und man taucht ein in die vielfältige Ausbildung- und Berufswelt.

Einladung zum Coworking

Die Coworking-Spaces vom CoWorkLand sind Orte, an denen Gemeinschaften wachsen und Netzwerke entstehen, die neues Perspektiven aufs Land bringen.
Vom 6. September bis 3. Oktober können Sie werktags von 9-17 Uhr Coworking im PopUp-Space auf dem Gutshof in Hofschwicheldt ganz einfach testen. Buchen Sie online Ihren Arbeitsplatz, Ihr Teammeeting oder besuchen Sie eine Veranstaltung.
Probieren Sie es aus!
>> Infos und Anmeldung

Veranstaltungen im Coworking:

  • Die. 21.9., 11-12 Uhr „Agiles Arbeiten: Was ist das eigentlich?“ Impulsvortrag für alle New Worker
    Levke Walten, Mittelstand-Digital Zentrum Hannover in Kooperation mit wito gmbh

Unternehmen agieren heutzutage in einer sich immer schneller verändernden Welt. Agile Methoden helfen Probleme zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten (Design Thinking) und erfolgreich umzusetzen (Scrum). Im Impulsvortrag von Levke Walten vom Mittelstand-Digital Zentrum Hannover erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten agilen Arbeitsmethoden und verstehen, warum agile Prozesse, Strukturen und agile Arbeitsweisen im digitalen Zeitalter eine Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens sind. Begeistern Sie in Zukunft Ihre Kunden mit neuen Ideen.
Anmeldung ab sofort möglich unter: https://eveeno.com/109117129

  • Die. 21.9., 12-13 Uhr „Mit Elan und Motivation an Ihr Vorhaben“ Impulsvortrag für alle Durchstarter
    Madlen Richter, Personal Coach, Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft mbH

Sie möchten ein neues Projekt wagen oder eine neue Idee verwirklichen und sind noch zögerlich? Natürlich ist es ein großes Vorhaben und Sie haben Bedenken oder Zweifel. Es fühlt sich an als ob Sie 2 Meter mit einem Mal bezwingen wollen. Der Tipp von Madlen Richter, bauen Sie eine Treppe und gehen Sie sprichwörtlich Stufe für Stufe Ihr Vorhaben an. In ihrem Vortrag „Mit Elan und Motivation an Ihr Vorhaben“ erhalten Sie 7 Schritte um Ihren Plan in Tat umzusetzen. Lassen Sie sich inspirieren.
Anmeldung ab sofort möglich unter: https://eveeno.com/215589780

  • Die. 28.9., 11-12 Uhr „IT-Sicherheit im Unternehmen“ Impulsvortrag für alle ITler
    Jan-Niklas Puls, Mittelstand-Digital Zentrum Hannover in Kooperation mit wito gmbh

Unternehmen in allen Größen sind vielfältigen Bedrohungen in der Informationstechnik ausgesetzt. Um eine effektive Verteidigung aufzubauen, sollten die möglichen Gefahren bekannt sein. Jan-Niklas Puls, Experte für IT-Sicherheit bei Mit uns digital!, zeigt Ihnen die größten Bedrohungen für Ihr Unternehmen und hat Tipps für Schutzmaßnahmen. Kommen Sie vorbei und tauschen Sie sich mit dem Experten und anderen Unternehmen im Pop-Up Coworking aus.
Anmeldung ab sofort möglich unter: https://eveeno.com/287317653

  • Mi. 29.9., 11-12 Uhr „Wie attraktiv ist mein Unternehmen für Bewerber (m/w/d)?“ Impulsvortrag für Zukunftgeber
    Cordula Miosga und Dominique Moré, Arbeitgeberverband der Region Braunschweig in Kooperation mit wito gmbh

Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist in vollem Gange. Viele Arbeitgeber beschäftigen sich deswegen intensiv mit der Frage, wie sie Fachkräfte für das eigene Unternehmen gewinnen und halten können. Viele kleine und mittelständische Betriebe stehen großen Konzernen dabei in nichts nach, attraktive Rahmenbedingungen für ihre Arbeitnehmer zu schaffen. ZUKUNFTGEBER ist eine Auszeichnung für besonders attraktive Arbeitgeber in unserer Region Peine, Braunschweig, Gifhorn, Helmstedt, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg. Mit einem schlanken und praxisnahen Zertifizierungsverfahren können dem Unternehmen in bis zu zehn Teilbereichen besonders attraktive Arbeitsbedingungen bestätigt werden. Von diesem transparenten Auditverfahren profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Bewerber: Auf einen Blick wird sichtbar, was den Arbeitgeber auszeichnet. In dem Impulsvortrag stellt Ihnen das Team vom AGV Region Braunschweig vor, welche Merkmale für Bewerber wichtig sind.
Anmeldung ab sofort möglich unter: https://eveeno.com/132140226

Entdeckertag der Region Hannover

Am 5. September fand der Entdeckertag der Region Hannover statt. Die Stimmung war sehr gut bei dem tollen sonnigen Wetter. Auf dem Marktplatz in Peine kamen spontan mehr Besucher. Das Tourismusteam der wito hatte eine kostenfreie GPS-Tour durch Peine im Angebot mit der Besichtigung der aktuellen Ausstellung „Mein Name ist Hase“ im Kreismuseum Peine. Viele Besucher nutzen ihr Handy oder die angebotenen GPS-Geräte und erkundeten die Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust. Dabei sammelten sie viele Taler ein, die am Ende der Tour in ein leckeres Eis eingetauscht werden konnten.

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