Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Sichtbarkeit erhöhen, neue Kundinnen und Kunden gewinnen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das neue EU-geförderte Projekt „Kreatives Storytelling für die Sichtbarkeit von KMU“, das die Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft Landkreis Peine mbH (wito gmbh) gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Salzgitter und der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) umsetzt.
Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, den Campus Salzgitter der Ostfalia, um sich über das Projekt und dessen Ziele zu informieren. Dabei erhielt sie Einblicke in die moderne Medieninfrastruktur der Hochschule, darunter hochprofessionelle Video- und TV-Studios, die künftig auch für die Workshops und Praxisangebote des Projekts genutzt werden.
Als Initiator und Projektträger des Vorhabens verfolgt die wito gmbh das Ziel, Unternehmen in der Region bei der Entwicklung zeitgemäßer Kommunikationsstrategien zu unterstützen. Kreatives Storytelling bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, ihre Stärken authentisch zu präsentieren, ihre Sichtbarkeit im digitalen Raum zu erhöhen und sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt vermittelt praxisnah Kompetenzen in den Bereichen digitale Kommunikation, Content-Erstellung und Storytelling. Die teilnehmenden Unternehmen lernen, ihre Geschichten wirkungsvoll zu erzählen und digitale Kanäle gezielt für Marketing, Kundenansprache und Fachkräftegewinnung einzusetzen. Gleichzeitig wird das Projekt wissenschaftlich von der Ostfalia begleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, erfolgreiche Ansätze zu identifizieren und als Modell für weitere Regionen nutzbar zu machen.
„Das gemeinsame Projekt steht beispielhaft für die gelungene Zusammenarbeit zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft. Es zeigt, wie angewandte Wissenschaft und praxisnahe Unterstützung für Unternehmen Hand in Hand gehen können“, betonte Ostfalia-Vizepräsident Volker Küch während des Besuchs.
Für die wito gmbh nahmen Melitta Arz, Meike Henkel und Geschäftsführer Matthias Adamski an dem Termin teil. Gemeinsam mit den Projektpartnern standen sie der Ministerin für Fragen und Gespräche zur Verfügung und erläuterten die Potenziale des Projekts für die regionale Wirtschaft.
Die wito gmbh bedankt sich bei Ministerin Melanie Walter für ihr Interesse und den konstruktiven Austausch. Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich umzusetzen und die Unternehmen in der Region auf ihrem Weg zu mehr Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu begleiten.





