Beim Wirtschaftsspiegel der Peiner Allgemeinen Zeitung stand am Dienstagabend ein Thema im Mittelpunkt, das für die Zukunft unserer Region von großer Bedeutung ist: „Die Stärkung regionaler Erzeugnisse und Unternehmen.“

Regionale Produkte gewinnen weiter an Bedeutung

Beim Wirtschaftsspiegel der Peiner Allgemeinen Zeitung stand am Dienstagabend ein Thema im Mittelpunkt, das für die Zukunft unserer Region von großer Bedeutung ist: „Die Stärkung regionaler Erzeugnisse und Unternehmen.“

Gastgeber der Veranstaltung war Sören Stolte, Inhaber des Hof Stolte in Edemissen-Alvesse. Gemeinsam mit Landwirt Hennig Peyers und Patrick Dikhoff, Leiter Gewerbekunden der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, diskutierte er auf dem Podium die Frage, wie regionale Wertschöpfung gestärkt werden kann und welche Chancen sich aus dem wachsenden Interesse an regionalen Produkten ergeben.

Dass Regionalität längst mehr als nur ein kurzfristiger Trend ist, zeigen erfolgreiche Beispiele aus der Praxis: Die hochwertigen Produkte vom Hof Stolte sowie das frische Obst – insbesondere die beliebten Erdbeeren von Hennig Peyers – stehen für Qualität, Nachhaltigkeit und die Leistungsfähigkeit unserer heimischen Betriebe.

Solche Veranstaltungen bieten eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft, Finanzwirtschaft und Gesellschaft. Sie machen sichtbar, welches Potenzial in unserer Region steckt und wie wichtig die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure für eine positive wirtschaftliche Entwicklung ist.

Vielen Dank an die Peiner Allgemeinen Zeitung für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung, der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine für die Unterstützung, dem gesamten Team des Hof Stolte für die Gastfreundschaft sowie allen Beteiligten für die interessanten Impulse und Gespräche.

👉 Regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken bedeutet, Arbeitsplätze zu sichern, Wertschöpfung vor Ort zu halten und die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes nachhaltig zu fördern. Der Wirtschaftsspiegel hat einmal mehr gezeigt, wie viel Engagement, Innovationskraft und Zusammenhalt in unserer Region vorhanden sind.

Gesundheitsamt es Landkreis Peine: Marion Teichert, Melitta Arz und Andrea Friedrich

Erfolgreiche EU-Millionenförderung für den Landkreis Peine

Modernes Gesundheitsamt bringt direkten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger

Die Europäische Union wirkt oft weit weg, doch ihre finanzielle Unterstützung kommt direkt und nutzbringend im Landkreis Peine an: wie zum Beispiel bei zwei von der wito gmbh begleiteten Modellprojekten des Gesundheitsamtes Peine. Wito-Fördermittelexpertin Melitta Arz unterstützte das Gesundheitsamt im September 2022 und August 2024 bei der erfolgreichen Beantragung von insgesamt 2,6 Millionen Euro aus dem NextGeneration EU Programm und über die Projektlaufzeit als Dienstleisterin.
Mit beiden Modellprojekten wurde von 2022 – 2026 die erfolgreiche Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Landkreis – krisenfest, bürgerfreundlich und zukunftsfähig – umgesetzt.
Da sich bald die vierjährige Laufzeit der EU-Förderung dem Ende zu neigt, kann eine erfolgreiche Bilanz gezogen werden.
„Ich bin sehr erfreut, dass der öffentliche Gesundheitsdienst auf Landkreis-Ebene mit den beiden Modellprojekten gestärkt wurde“ so Arz aus dem Team der Wirtschaftsförderung „und ich das Gesundheitsamt-Team in der Antragsphase und der Projektumsetzung unterstützen konnte.“. „In meiner bald 30-jährigen Praxis mit EU-Förderprojekten nimmt dieses Vorhaben einen ganz besonderen Stellenwert ein. Einerseits die hochattraktive 100%-Förderquote, aber auch die Zusammenarbeit mit dem hochprofessionellen Team des Gesundheitsamtes war ein echter Gewinn und voller Erfolg. Alle Meilensteine wurden fristgerecht umgesetzt. Unterm Strich: Ein echtes Paradebeispiel für ein gelungenes Projekt und eine echte Erfolgsgeschichte für den Landkreis Peine.“

Hier die wichtigsten Verbesserungen und der konkrete Nutzen für die Bevölkerung im Überblick

Neuer digitaler Bürgerservice und Online-Beratung:
Bürgerinnen und Bürger profitieren zukünftig von spürbar moderneren Angeboten. Im Rahmen des zweiten Modellprojekts werden neue Online-Beratungsangebote und Services nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) eingeführt. Dadurch können Anträge und Anzeigen künftig bequem von zu Hause aus erledigt werden – beispielsweise bei Infektionsschutzbelehrungen, Anzeigen zur Trinkwasserverordnung oder bei der Beantragung eines Leichenpasses.

Kürzere Wartezeiten durch moderne Technik im Amt:
Durch den Einsatz von intelligenten Technologien wie automatischer Spracherkennungssoftware, KI-Protokollierung und digitalen Unterschriften wird die interne Verwaltung erheblich beschleunigt. Prozesse werden so optimiert, dass Medienbrüche verschwinden. Für die Bürger bedeutet das eine schnellere Bearbeitung ihrer Anliegen und deutlich verkürzte Durchlaufzeiten bei Anträgen.

Schnellere und verlässlichere Entscheidungen:
Das Gesundheitsamt wird mit einer professionellen ärztlichen sowie verwaltungsrechtlichen Wissensdatenbank ausgestattet. Die Mitarbeitenden haben dadurch jederzeit Zugriff auf aktuelle, rechtssichere medizinische Informationen. Zudem sorgt eine neue Software zur Kennzahlen-Analyse und Berichterstattung dafür, dass das Amt Schwachstellen sofort erkennt und seine Abläufe kontinuierlich verbessern kann. Entscheidungen können so transparenter, schlüssiger und serviceorientierter an die Bevölkerung weitergegeben werden.

Maximaler Schutz für sensible Gesundheitsdaten:
Die Sicherheit der persönlichen und medizinischen Daten der Landkreis-Bevölkerung wird nochmals verschärft. Ergänzend zu den neuen Datenschutzkonzepten wurde eine hochmoderne elektronische Schließanlage installiert, um den physischen Datenzugriff abzusichern. Externe Experten entwickeln zudem die Sicherheitsleitfäden des Amtes kontinuierlich weiter.

Reibungslose Zusammenarbeit mit Kliniken und Laboren:
Bis zum zweiten Quartal 2026 werden alle IT-Systeme über neue Schnittstellen so miteinander vernetzt, dass medizinische Daten und Verwaltungsinformationen fehlerfrei und in Echtzeit ausgetauscht werden können. Diese nahtlose Kommunikation mit Laboren, Kliniken und Landesbehörden sichert im Falle von Infektionswellen oder gesundheitlichen Notlagen einen schnellen und verlässlichen Gesundheitsschutz für die gesamte Bevölkerung.

Hintergrund zu den Projekten

Das erste Modellprojekt (01.10.2022 – 30.09.2024, Förderung: 1.005.716 €) legte das Fundament, indem es die 63 Stammkräfte mit mobiler Hardware ausstattete und die Kernbereiche Datensicherheit und Software um mehrere Digitalisierungsstufen verbesserte.
Das aktuelle zweite Modellprojekt (01.09.2024 – 31.08.2026, Förderung: 1.599.000 €) baut direkt darauf auf. Es hebt die verbleibenden Bereiche – insbesondere die Prozessdigitalisierung und die BürgerInnenzentrierung – auf das angestrebte Zielniveau (Stufe 3 der Reifegradmessung). Unterstützt wird das Gesundheitsamt dabei von einem externen Dienstleister, der bis zum dritten Quartal 2026 alle maßgeblichen Prozesse analysiert und optimiert.

Dienstleistung der wito gmbh Wirtschaftsförderung 

Das Team der Wirtschaftsförderung hat die verschiedenen EU-Fördertöpfe mit Abkürzungen wie EFRE, ESF oder ELER für Sie im Blick, die u.a. Projekte im Bereich der Wirtschaft, des Klimaschutzes oder auch in ländlichen Gebieten fördern. Wir klären inhaltliche und formale Vorgaben und geben erste Hilfestellungen bei der richtigen Formulierung der Antragstellung. Bei speziellen Fragestellungen und Detailfragen nutzen wir unseren guten Draht zu den Förderstellen und Projektträgern. Wir unterstützen Unternehmen und Kommunen bei der Kontaktaufnahme zur NBank, der Förderbank für das Land Niedersachsen.

Werkstattgespräch der Stadt Peine

Handwerk, Austausch und ein starkes Netzwerk – Werkstattgespräch in Peine

Beim Werkstattgespräch der Stadt Peine, das diesmal bei der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig in der Geschäftsstelle Peine stattfand, wurde einmal mehr deutlich: Das Handwerk ist und bleibt das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft.

Im angenehmen Ambiente des Innenhofs begrüßten die Vertreter der Stadt Peine und der Kreishandwerkerschaft rund 30 Gäste zu einem offenen Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Rolle der Wirtschaftsförderung als Brücke zwischen Handwerk, Unternehmen und Politik.
Ein Thema, das ebenfalls klar angesprochen wurde, war die Schwarzarbeit im Landkreis Peine. Faire Wettbewerbsbedingungen sind für unsere Handwerksbetriebe essenziell – deshalb ist Aufmerksamkeit gefragt und Verstöße sollten konsequent gemeldet werden.
Mindestens genauso wertvoll wie die offiziellen Beiträge waren die Gespräche im Anschluss. Bei leckerem Grillgut und frischen Salaten wurde intensiv diskutiert, neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke weiter gestärkt. Genau solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der persönliche Austausch für eine lebendige und zukunftsfähige Wirtschaftsregion ist.

Vielen Dank an alle Organisatoren und Teilnehmenden für den gelungenen Abend und die vielen spannenden Gespräche. Der direkte Dialog zwischen Handwerk, Wirtschaft und Politik bleibt ein wichtiger Baustein für eine starke Region.

Projektpartner des EU-geförderte Projekt „Kreatives Storytelling für die Sichtbarkeit von KMU“

Ministerin Melanie Walter informiert sich über neues EU-Projekt zur Stärkung von KMU

Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre Sichtbarkeit erhöhen, neue Kundinnen und Kunden gewinnen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das neue EU-geförderte Projekt „Kreatives Storytelling für die Sichtbarkeit von KMU“, das die Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft Landkreis Peine mbH (wito gmbh) gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Salzgitter und der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) umsetzt.

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, den Campus Salzgitter der Ostfalia, um sich über das Projekt und dessen Ziele zu informieren. Dabei erhielt sie Einblicke in die moderne Medieninfrastruktur der Hochschule, darunter hochprofessionelle Video- und TV-Studios, die künftig auch für die Workshops und Praxisangebote des Projekts genutzt werden.

Als Initiator und Projektträger des Vorhabens verfolgt die wito gmbh das Ziel, Unternehmen in der Region bei der Entwicklung zeitgemäßer Kommunikationsstrategien zu unterstützen. Kreatives Storytelling bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, ihre Stärken authentisch zu präsentieren, ihre Sichtbarkeit im digitalen Raum zu erhöhen und sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt vermittelt praxisnah Kompetenzen in den Bereichen digitale Kommunikation, Content-Erstellung und Storytelling. Die teilnehmenden Unternehmen lernen, ihre Geschichten wirkungsvoll zu erzählen und digitale Kanäle gezielt für Marketing, Kundenansprache und Fachkräftegewinnung einzusetzen. Gleichzeitig wird das Projekt wissenschaftlich von der Ostfalia begleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, erfolgreiche Ansätze zu identifizieren und als Modell für weitere Regionen nutzbar zu machen.

„Das gemeinsame Projekt steht beispielhaft für die gelungene Zusammenarbeit zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft. Es zeigt, wie angewandte Wissenschaft und praxisnahe Unterstützung für Unternehmen Hand in Hand gehen können“, betonte Ostfalia-Vizepräsident Volker Küch während des Besuchs.

Für die wito gmbh nahmen Melitta Arz, Meike Henkel und Geschäftsführer Matthias Adamski an dem Termin teil. Gemeinsam mit den Projektpartnern standen sie der Ministerin für Fragen und Gespräche zur Verfügung und erläuterten die Potenziale des Projekts für die regionale Wirtschaft.

Die wito gmbh bedankt sich bei Ministerin Melanie Walter für ihr Interesse und den konstruktiven Austausch. Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich umzusetzen und die Unternehmen in der Region auf ihrem Weg zu mehr Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu begleiten.

Barcamp Gründungsszene an der Ostfalia

Gründungsinteressierte diskutieren Herausforderungen beim Barcamp der Ostfalia

Am 09. Juni 2026 fand an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel das Barcamp von gründen@ostfalia statt. Von 16 bis 19 Uhr kamen rund 30 Gründungsinteressierte zusammen, um sich in einem offenen Format über aktuelle Fragestellungen rund um das Thema Gründung auszutauschen.

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen, die anschließend in zwei parallel stattfindenden Sessions diskutiert wurden. Dabei zeigte sich, dass viele der Fragestellungen auch in der täglichen Gründungsberatung der wito gmbh eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt standen unter anderem Finanzierungsmöglichkeiten, die Chancen und Herausforderungen einer nebenberuflichen Gründung sowie die Frage, wie Künstliche Intelligenz Gründungsvorhaben unterstützen kann. Darüber hinaus wurde intensiv über Rollen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen innerhalb von Gründungsteams diskutiert.

Das Barcamp bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und wertvolle Impulse für die eigene Gründungsidee mitzunehmen. Die offene und praxisnahe Diskussion machte deutlich, wie wichtig der Austausch mit anderen Gründerinnen und Gründern sowie mit Gründungsinteressierten für die Entwicklung von Geschäftsideen ist.

Beim anschließenden Networking konnten die Gespräche mit leckerer Pizza in entspannter Atmosphäre fortgesetzt und neue Kontakte geknüpft werden. Wir werden die Veranstaltungsidee aufnehmen und uns ein Format überlegen für den offenen Dialog und die Vernetzung innerhalb der Gründungsszene im Landkreis Peine.