Gesundheitsamt des Landkreis Peine: Marion Teichert, Melitta Arz und Andrea Friedrich

Erfolgreiche EU-Millionenförderung für den Landkreis Peine

Modernes Gesundheitsamt bringt direkten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger

Die Europäische Union wirkt oft weit weg, doch ihre finanzielle Unterstützung kommt direkt und nutzbringend im Landkreis Peine an: wie zum Beispiel bei zwei von der wito gmbh begleiteten Modellprojekten des Gesundheitsamtes Peine. Wito-Fördermittelexpertin Melitta Arz unterstützte das Gesundheitsamt im September 2022 und August 2024 bei der erfolgreichen Beantragung von insgesamt 2,6 Millionen Euro aus dem NextGeneration EU Programm und über die Projektlaufzeit als Dienstleisterin.
Mit beiden Modellprojekten wurde von 2022 – 2026 die erfolgreiche Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Landkreis – krisenfest, bürgerfreundlich und zukunftsfähig – umgesetzt.
Da sich bald die vierjährige Laufzeit der EU-Förderung dem Ende zu neigt, kann eine erfolgreiche Bilanz gezogen werden.
„Ich bin sehr erfreut, dass der öffentliche Gesundheitsdienst auf Landkreis-Ebene mit den beiden Modellprojekten gestärkt wurde“ so Arz aus dem Team der Wirtschaftsförderung „und ich das Gesundheitsamt-Team in der Antragsphase und der Projektumsetzung unterstützen konnte.“. „In meiner bald 30-jährigen Praxis mit EU-Förderprojekten nimmt dieses Vorhaben einen ganz besonderen Stellenwert ein. Einerseits die hochattraktive 100%-Förderquote, aber auch die Zusammenarbeit mit dem hochprofessionellen Team des Gesundheitsamtes war ein echter Gewinn und voller Erfolg. Alle Meilensteine wurden fristgerecht umgesetzt. Unterm Strich: Ein echtes Paradebeispiel für ein gelungenes Projekt und eine echte Erfolgsgeschichte für den Landkreis Peine.“

Hier die wichtigsten Verbesserungen und der konkrete Nutzen für die Bevölkerung im Überblick

Neuer digitaler Bürgerservice und Online-Beratung:
Bürgerinnen und Bürger profitieren zukünftig von spürbar moderneren Angeboten. Im Rahmen des zweiten Modellprojekts werden neue Online-Beratungsangebote und Services nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) eingeführt. Dadurch können Anträge und Anzeigen künftig bequem von zu Hause aus erledigt werden – beispielsweise bei Infektionsschutzbelehrungen, Anzeigen zur Trinkwasserverordnung oder bei der Beantragung eines Leichenpasses.

Kürzere Wartezeiten durch moderne Technik im Amt:
Durch den Einsatz von intelligenten Technologien wie automatischer Spracherkennungssoftware, KI-Protokollierung und digitalen Unterschriften wird die interne Verwaltung erheblich beschleunigt. Prozesse werden so optimiert, dass Medienbrüche verschwinden. Für die Bürger bedeutet das eine schnellere Bearbeitung ihrer Anliegen und deutlich verkürzte Durchlaufzeiten bei Anträgen.

Schnellere und verlässlichere Entscheidungen:
Das Gesundheitsamt wird mit einer professionellen ärztlichen sowie verwaltungsrechtlichen Wissensdatenbank ausgestattet. Die Mitarbeitenden haben dadurch jederzeit Zugriff auf aktuelle, rechtssichere medizinische Informationen. Zudem sorgt eine neue Software zur Kennzahlen-Analyse und Berichterstattung dafür, dass das Amt Schwachstellen sofort erkennt und seine Abläufe kontinuierlich verbessern kann. Entscheidungen können so transparenter, schlüssiger und serviceorientierter an die Bevölkerung weitergegeben werden.

Maximaler Schutz für sensible Gesundheitsdaten:
Die Sicherheit der persönlichen und medizinischen Daten der Landkreis-Bevölkerung wird nochmals verschärft. Ergänzend zu den neuen Datenschutzkonzepten wurde eine hochmoderne elektronische Schließanlage installiert, um den physischen Datenzugriff abzusichern. Externe Experten entwickeln zudem die Sicherheitsleitfäden des Amtes kontinuierlich weiter.

Reibungslose Zusammenarbeit mit Kliniken und Laboren:
Bis zum zweiten Quartal 2026 werden alle IT-Systeme über neue Schnittstellen so miteinander vernetzt, dass medizinische Daten und Verwaltungsinformationen fehlerfrei und in Echtzeit ausgetauscht werden können. Diese nahtlose Kommunikation mit Laboren, Kliniken und Landesbehörden sichert im Falle von Infektionswellen oder gesundheitlichen Notlagen einen schnellen und verlässlichen Gesundheitsschutz für die gesamte Bevölkerung.

Hintergrund zu den Projekten

Das erste Modellprojekt (01.10.2022 – 30.09.2024, Förderung: 1.005.716 €) legte das Fundament, indem es die 63 Stammkräfte mit mobiler Hardware ausstattete und die Kernbereiche Datensicherheit und Software um mehrere Digitalisierungsstufen verbesserte.
Das aktuelle zweite Modellprojekt (01.09.2024 – 31.08.2026, Förderung: 1.599.000 €) baut direkt darauf auf. Es hebt die verbleibenden Bereiche – insbesondere die Prozessdigitalisierung und die BürgerInnenzentrierung – auf das angestrebte Zielniveau (Stufe 3 der Reifegradmessung). Unterstützt wird das Gesundheitsamt dabei von einem externen Dienstleister, der bis zum dritten Quartal 2026 alle maßgeblichen Prozesse analysiert und optimiert.

Dienstleistung der wito gmbh Wirtschaftsförderung 

Das Team der Wirtschaftsförderung hat die verschiedenen EU-Fördertöpfe mit Abkürzungen wie EFRE, ESF oder ELER für Sie im Blick, die u.a. Projekte im Bereich der Wirtschaft, des Klimaschutzes oder auch in ländlichen Gebieten fördern. Wir klären inhaltliche und formale Vorgaben und geben erste Hilfestellungen bei der richtigen Formulierung der Antragstellung. Bei speziellen Fragestellungen und Detailfragen nutzen wir unseren guten Draht zu den Förderstellen und Projektträgern. Wir unterstützen Unternehmen und Kommunen bei der Kontaktaufnahme zur NBank, der Förderbank für das Land Niedersachsen.

Foto: Dennis Nobbe (PAZ)

Ankündigung Experten Tag mit NBank Beratern zu Fördermitteln

NBank-Sprechtag am 19. März 2026

Am 19. März (10–16 Uhr) sind Experten der NBank bei uns zu Gast. Gemeinsam mit Meike Henkel und Sven Schnurbusch beraten sie zu Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Start-up, u. a. zum MikroSTARTer Niedersachsen.
Informiere Dich über: Förderprogramme, Finanzierungen und Antragstellung.
👉 Buche Deinen Zeitslot für 45 Minuten. Anmeldung: https://eveeno.com/nbanksprechtagmaerz
Ankündigung Experten vor Ort in der Wirtschaftsförderung am 7.10.

Experten vor Ort – Sprechstunde für Gründer, Unternehmen und Selbständige

Sie haben Fragen zu Ihrem Gründungs- oder Investitionsvorhaben in Ihrem Unternehmen? Sie suchen Mentoren, Impulsgeber, Experten, Austausch- oder Ansprechpersonen?
Wir haben am 7. Oktober Experten von der NBank bei uns zu Gast, die gern Ihre Fragen zu möglichen Fördermitteln für Ihr Unternehmen oder Ihrer Gründungsidee (u.a. MikroSTARTer Niedersachsen Programm) beantworten.

Gemeinsam stehen wir Ihnen von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung. Kommen Sie vorbei, wir geben Ihnen gerne Tipps und Anregungen.

weitere Infos & Anmeldung

NBank-Förderbilanz für 2024: über 18 Millionen Euro

Die aktuelle Förderbilanz der landeseigenen NBank liegt vor: Wito-Wirtschaftsfördererin Melitta Arz freut sich, informieren zu können: „2024 sind insgesamt 18.246.769 Euro für Wirtschaftsförderung, Infrastruktur, Qualifizierung von Arbeitskräften und Wohnungsbau in den Landkreis Peine geflossen“.

Im Bereich Arbeitsmarktförderung wurden zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Die Meisterprämie im Handwerk wurde 25-mal ausgezahlt, um die Fachkräfte von morgen zu unterstützen, insgesamt flossen hier 100.000 Euro. Die Niedersächsische Weiterbildungsprämie wurde 19-mal vergeben, mit einem Volumen von 19.000 Euro, um die Qualifikation der Beschäftigten zu stärken. Zudem profitierte der Ausbildungsverbund mit 677.356 Euro, während die Pro-Aktiv-Center – PACE-Initiative mit 363.000 Euro die berufliche Integration fördern.

In der Wirtschaftsförderung wurden wichtige Impulse gesetzt. Zwei Gründungsprämien im Handwerk wurden mit insgesamt 20.000 Euro vergeben, ergänzt durch ein Gründungsstipendium in Höhe von 11.000 Euro. Hochwasserhilfe-Maßnahmen für Privathaushalte und Unternehmen im Jahr 2023 wurden ebenfalls umgesetzt, mit insgesamt 7.127 Euro Unterstützung. Das MikroSTARTer Niedersachsen III-Programm, das junge Unternehmen fördert, erhielt 75.000 Euro. Wito-Wirtschaftsfördererin Joline Gruber steht hier als fachkundige Stelle zur Beurteilung der Vorhaben von Gründern oder Unternehmensnachfolgern, die diese Finanzierung in Anspruch nehmen möchten, zu Verfügung.

Der Bereich Wohnen profitiert von gezielten Förderungen: Sechs Eigentumsförderungen wurden mit 494.250 Euro unterstützt, während der Mietwohnungsbau mit 25 Projekten und einem Volumen von über 5 Millionen Euro einen bedeutenden Beitrag zur Wohnraumversorgung leistet.

Im Infrastrukturbereich fließen die größten Summen: Der kommunale Infrastrukturkredit Niedersachsen wurde mit 9,6 Millionen Euro bereitgestellt, ergänzt durch das Sonderprogramm Stadt und Land mit 624.436 Euro. Zudem wurden lebendige Zentren mit 90.000 Euro gefördert, um die Attraktivität der Ortskerne zu steigern, sowie das Projekt „Zusammenleben im Quartier“ mit 1.133.000 Euro, um das Gemeinschaftsleben vor Ort zu stärken.

Das Team der Wirtschaftsförderung hat die verschiedenen EU-Fördertöpfe mit Abkürzungen wie EFRE, ESF oder ELER für Sie im Blick. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Kontaktaufnahme zur NBank, der Förderbank für das Land Niedersachsen.

Ankündigung Sprechtag für Gründungen

Experten vor Ort – Sprechtag für Gründende und Selbständige mit Beratern der NBank

Sie haben Fragen zu Ihrem Gründungsvorhaben, zu Fördermitteln oder ganz allgemein zum Fahrplan Ihrer Gründung. Sie suchen Mentoren, Impulsgeber, Experten, Austausch- oder Ansprechpersonen?

Wir haben am 20. Mai Experten von der NBank bei uns zu Gast, die gern Ihre Fragen zum Vorhaben, der Unternehmensidee, erste Schritte und Fördermittel (u.a. MikroSTARTer Niedersachsen Programm) beantworten. Gemeinsam stehen wir Ihnen von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung.

👉 Kommen Sie vorbei, wir geben Ihnen gerne Tipps und Anregungen. Buchen Sie jetzt einen Termin: https://eveeno.com/experten-vor-ort